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Zu wenig Schlaf verhärtet und verstopft die Arterien

Neue Studie zeigt  

Zu wenig Schlaf verhärtet und verstopft die Arterien

30.08.2018, 10:57 Uhr | sid

Zu wenig Schlaf verhärtet und verstopft die Arterien. Gestörter Schlaf: Wer vor dem Zubettgehen keinen Kaffee trinkt und nicht sehr fettig isst, kommt besser durch die Nacht. (Quelle: Getty Images/vitranc)

Gestörter Schlaf: Wer vor dem Zubettgehen keinen Kaffee trinkt und nicht sehr fettig isst, kommt besser durch die Nacht. (Quelle: vitranc/Getty Images)

Wer zu wenig schläft, ist nicht nur müde und unkonzentriert, sondern erhöht auch sein Risiko für einen Schlaganfall. Wie viele Stunden Nachtruhe sind optimal für unsere Gesundheit?

Wer täglich weniger als sechs Stunden schläft oder häufig in der Nacht aufwacht, hat ein erhöhtes Arteriosklerose-Risiko. "Zu wenig Schlaf und Unruhe während der Nacht sollten als Risikofaktoren für das Verstopfen oder Verengen von Arterien gesehen werden", sagt Dr. Fernando Dominguez und bezieht sich auf die PESA-Studie. 

So lief die Studie ab

Die Studie hat das Schlafverhalten von 3.974 gesunden Erwachsenen mit einem Durchschnittsalter von 46 Jahren über eine Woche lang untersucht. Die Studienteilnehmer wurden in Untergruppen eingeteilt und mittels dreidimensionalem Ultraschall wurde Arteriosklerose in den Hals- und Bein-Arterien gemessen.

Nachdem alle wichtigen Risikofaktoren statistisch berücksichtigt worden waren, zeigte sich, dass Studienteilnehmer mit sehr kurzer Schlafdauer signifikant mehr Arteriosklerose aufwiesen als solche mit täglich 7 bis 8 Stunden Schlaf. 

Arteriosklerose durch unruhigen Schlaf

Studienteilnehmer mit den meisten Schlafunterbrechungen hatten wesentlich häufiger mehrere Arterienabschnitte mit Arteriosklerose als jene mit den wenigsten Schlafunterbrechungen.

"Menschen mit kurzem oder unterbrochenem Schlaf hatten auch weit häufiger ein metabolisches Syndrom, also eine Kombination von Diabetes, hohem Blutdruck und Übergewicht", sagt Dr. Dominguez. Es sei sinnvoll, einen guten Nachtschlaf anzustreben, zum Beispiel durch körperliche Aktivitäten und das Vermeiden von Kaffee und fettem Essen vor dem Schlafengehen.

Verwendete Quellen:
  • sid

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