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Krebserkrankung: Diese Art tritt weltweit am häufigsten auf — WHO-Bericht

WHO-Bericht  

Diese Krebsart tritt weltweit am häufigsten auf

02.02.2021, 16:56 Uhr | rtr

Krebserkrankung: Diese Art tritt weltweit am häufigsten auf — WHO-Bericht. Krebserkrankungen: Lungenkrebs war in den letzten zwei Jahrzehnten die häufigste Form, liegt aber jetzt an zweiter Stelle vor Darmkrebs. (Quelle: Getty Images/peterschreiber.media)

Krebserkrankungen: Lungenkrebs war in den letzten zwei Jahrzehnten die häufigste Form, liegt aber jetzt an zweiter Stelle vor Darmkrebs. (Quelle: peterschreiber.media/Getty Images)

Experten erwarten, dass Krebserkrankungen künftig immer mehr zunehmen. Bisher galt Lungenkrebs als die häufigste Form. Aktuelle Daten der WHO zeigen, welche Krebsart nun vorne liegt.

Brustkrebs hat Lungenkrebs der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge als häufigste Krebsart überholt. Rund zwölf Prozent aller neuen Fälle entfielen jedes Jahr auf diese Form der Erkrankung, teilt die WHO mit. "Zum ersten Mal ist Brustkrebs der weltweit am häufigsten auftretende Krebs", sagt WHO-Krebsspezialist Andre Ilbawi in einem Briefing der Vereinten Nationen vor dem Weltkrebstag am Donnerstag. Lungenkrebs war in den letzten zwei Jahrzehnten die häufigste Form, liegt aber jetzt an zweiter Stelle vor Darmkrebs, der am dritthäufigsten Variante.

Brustkrebs als häufige Todesursache

Im vergangenen Jahr wurden der WHO zufolge schätzungsweise 2,3 Millionen neue Fälle von Brustkrebs diagnostiziert. "Bei Frauen ist Brustkrebs die am häufigsten diagnostizierte Krebsart und die weltweit häufigste Todesursache bei Krebs."

Fettleibigkeit sei bei Frauen ein häufiger Risikofaktor für Brustkrebs und beeinflusse auch insgesamt die Zahl der Krebserkrankungen. Die WHO erwartet, dass Krebs mit dem Wachstum der Weltbevölkerung und der steigenden Lebenserwartung häufiger auftritt und von 19,3 Millionen Neuerkrankungen 2020 auf etwa 30 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr im Jahr 2040 steigt.

Ungesunder Lebensstil kann das Risiko erhöhen

Rund ein Drittel der Krebs-Todesfälle ist nach Schätzungen der WHO auf Tabakkonsum, Übergewicht, geringen Obst- und Gemüsekonsum, mangelnde körperliche Aktivität und Alkoholkonsum zurückzuführen. Die Coronavirus-Pandemie stört die Krebsbehandlung in etwa der Hälfte der untersuchten Länder, sagte Ilbawi und wies auch auf Verzögerungen bei der Diagnose hin, da die Beschäftigten im Gesundheitswesen extremer Belastung ausgesetzt und die Forschung beeinträchtigt seien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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