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Druck auf den Nerven? Nächtliches Fingerkribbeln lieber abklären

Dauerhafte Schäden drohen  

Fingerkribbeln kann ein Alarmsignal sein

19.03.2021, 17:13 Uhr | dpa-tmn

Druck auf den Nerven? Nächtliches Fingerkribbeln lieber abklären. Suche nach der Ursache fürs Kribbeln: Ein Drucktest gibt der Medizinerin Hinweise auf ein mögliches Karpaltunnelsyndrom. (Quelle: dpa/Christin Klose)

Suche nach der Ursache fürs Kribbeln: Ein Drucktest gibt der Medizinerin Hinweise auf ein mögliches Karpaltunnelsyndrom. (Quelle: Christin Klose/dpa)

Ein nächtliches Kribbeln in den Fingern wird häufig nicht weiter beachtet. Das allerdings kann Folgen haben. Die Ursache kann häufig recht einfach behandelt werden – wenn sie denn entdeckt wird.

Nächtliches Kribbeln in den Fingerspitzen kann auf ein Karpaltunnelsyndrom hindeuten. Viele Menschen nehmen dieses Symptom jedoch nicht ernst und riskieren so über die Jahre dauerhafte Schäden. Das Kribbeln kann ein Hinweis darauf sein, dass Druck auf den Nervensträngen im Karpaltunnel der Handwurzel liegt, erklären Handchirurgen vom Universitätsklinikum Dresden.

Diese Verengung kann dazu führen, dass die Blutversorgung in dem Bereich unterbrochen wird – und Nervenfasern absterben. Das kann zum Beispiel die Fingerfertigkeit beeinflussen: Die Tür aufzuschließen, fällt dann mitunter schwer. Oder es fallen einem immer wieder Gegenstände aus der Hand, weil die Finger taub werden.

Damit es nicht so weit kommt, sollte man das Kribbeln, das besonders häufig an Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger und vor allem beim Schlafen auftritt, zeitnah abklären.

Ursache kann behandelt werden

Der erste Behandlungsschritt ist oft eine spezielle Schiene. Mit ihr wird das Handgelenk nachts ruhig gestellt. Wer mit stark vibrierenden Geräten wie Rüttelplatten auf dem Bau arbeitet oder häufig eine Menge tragen muss, zum Beispiel als Kellnerin oder Kellner, muss die Hand schonen, wenn diese Tätigkeiten als Ursache infrage kommen.

Bleiben das Kribbeln, die Taubheitsgefühle und die Lähmungserscheinungen trotz dieser konservativen Therapieansätze bestehen, muss die Hand eventuell operiert werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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