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Medizin: Verbesserte Diagnose bei Brustkrebs durch MRT

Gesundheit  

Verbesserte Diagnose bei Brustkrebs

19.11.2007, 13:54 Uhr | jw, AFP

Mammografie ist ein Bestandteil der Brustkrebs-Vorsorge. (Foto: Archiv)Mammografie ist ein Bestandteil der Brustkrebs-Vorsorge. (Foto: Archiv)Bisher wurde Frauen empfohlen, alle ein bis zwei Jahre eine Mammografie machen zu lassen, um eine Brustkrebserkrankung auszuschließen. Doch die Ergebnisse einer deutschen Studie zeigen, dass nicht die Mammografie die sichersten Untersuchungsergebnisse liefert, sondern die Magnetresonanztomografie (MRT). Bei der Untersuchung von 6000 Frauen wurden mit Hilfe der MRT in 40 Prozent der Fälle Tumore entdeckt, die bei der Mammografie unentdeckt geblieben waren. Drei Viertel dieser Tumore waren hoch aggressiv. Doch wann übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Magnetresonanztomografie?

Zum Durchklicken Selbstabtasten der Brust zur Krebsvorsorge

Diagnose per MRT muss im Einzelfall geklärt werden

Eine MRT kostet je nach Untersuchungsaufwand zwischen 140 bis 1000 Euro. "Ist der Mammografiebefund negativ und die Patientin möchte noch eine weitere Untersuchung per MRT, muss sie die Kosten selbst tragen. Besteht ein Verdacht auf einen Tumor und werden weitere Untersuchungen notwendig, übernehmen die Krankenkassen im Regelfall die Kosten", erklärt Kai Fortelka vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), dieser beschließt Richtlinien für die Gesetzlichen Krankenkassen.

Sichere Diagnose mit MRT

Die Magnetresonanztomografie wird bereits seit den achtziger Jahren in der Medizin zur Diagnose von Tumoren, Entzündungen und Traumata eingesetzt. Dabei werden Schnittbilder des Körpers durch ein Magnetfeld und Radiowellen erzeugt. Im Gegensatz zum Röntgen wird der Körper hier keiner gefährlichen Strahlung ausgesetzt. Auf Grund von Metallteilen ist ein MRT für Träger von Herzschrittmachern, Implantaten oder Insulinpumpen ungeeignet.

Frühzeitiges Erkennen erhöht Heilungschancen

Trotz der Erfolge bei der Diagnose und Behandlung sterben jedes Jahr weltweit eine halbe Million Frauen an Brustkrebs. Dabei kann jede Frau selbst einen wesentlichen Teil zur Vorsorge beitragen. Das regelmäßige Abtasten ist eine effektive Methode zur Krebsfrüherkennung. "Jeden Monat kurz nach der Regelblutung sollten sich Frauen die Zeit nehmen und ihre Brüste sorgfältig abtasten", rät Gynäkologe Dr. Werner Harlfinger aus Mainz. Dann ist das Brustgewebe weich und entspannt. Frauen in den Wechseljahren sollten sich einmal im Monat einen festen dafür Termin setzen. Auch die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Krebsvorsorge. Ab dem 30. Lebensjahr können Frauen einmal jährlich das Abtasten der Brust als Vorsorgemaßnahme beim Frauenarzt in Anspruch nehmen. "Zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr übernimmt alle zwei Jahre die Krankenkasse die Kosten für eine Mammografie", erklärt der Gynäkologe.

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Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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