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Ernährung: Pommes erhöhen Krebsrisiko bei Frauen

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GESUNDHEIT  

Frauen sollten Fritten meiden

06.12.2007, 11:57 Uhr | ag

Pommes enthalten das Krebsgift Acrylamid. (Foto: Archiv)Pommes enthalten das Krebsgift Acrylamid. (Foto: Archiv)Chips, Pommes und Frittiertes sollten Frauen besser mit Vorsicht genießen. Eine Langzeitstudie an der Universität Maastricht ergab, dass der Verzehr dieser Nahrungsmittel das Risiko von Gebärmutter- und Eierstockkrebs erheblich steigert. Schuld daran ist der hohe Acrylamidgehalt. Der chemische Stoff kommt vor allem in frittierten, stark erhitzten Lebensmitteln vor. Während der Studie erkrankten zehn Prozent der weiblichen Testpersonen innerhalb eines Zeitraums von elf Jahren an Unterleibskrebs. Nach Einschätzung der Forscher ist dies auf ihr Essverhalten zurückzuführen. Insgesamt nahmen 120.000 Testpersonen an der Untersuchung teil - 62.000 davon waren Frauen.

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Schon kleinste Mengen sind gefährlich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einen maximalen Verzehr von einem Mikrogramm Acrylamid pro Kilo Körpergewicht am Tag. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält den Stoff für extrem gefährlich. Es könne gar kein gesundheitlich unbedenklicher Grenzwert in Lebensmitteln festgelegt werden, weil schon bei kleinsten Mengen Risiken bestehen, heißt es aus dem BfR. Die Werte der WHO seien nur ein praktikabler Richtwert. Laut der Maastrichter Studie reicht bereits eine tägliche Portion von 40 Mikrogramm Acrylamid aus, um bei Frauen das Krebsrisiko zu verdoppeln. Das entspricht in etwa einer Portion Pommes Frites, einer Tüte Chips oder einer halben Packung Kekse.

So können Sie sich schützen

Acrylamid entsteht beim Erhitzen von kohlenhydratreichen Lebensmitteln. Es steckt nicht nur in Fritten und Chips, sondern auch in Brot, Bratkartoffeln, Kartoffelpuffern und Weihnachtsgebäck. Jeder kann selbst etwas tun, um Acrylamid zu vermeiden. "Man sollte Kartoffel- und Getreideprodukte nicht zu scharf anbraten. Vergolden statt bräunen, heißt hier die Devise", rät Andrea Schauff, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Hessen. Zudem kann der Verbraucher beim Einkauf Brotlaibe und Kuchenstückchen meiden, die braune Stellen aufweisen.

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