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Krebserkrankungen: Übergewicht erhöht das Krebsrisiko

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GESUNDHEIT  

Übergewicht erhöht das Krebsrisiko

14.02.2008, 18:51 Uhr | bri/dpa

Zu viel Speck macht krank. (Foto: Archiv)Zu viel Speck macht krank. (Foto: Archiv)So gefährlich sind die Pfunde auf den Hüften: Übergewicht erhöht deutlich das Risiko für Krebserkrankungen, sagen Forscher aus England. Mediziner der Universität Manchester haben die Daten von fast 300.000 Krebskranken ausgewertet. Sie fanden dabei einen Zusammenhang zwischen Krebs und einem hohen Body-Mass-Index (BMI). Je höher der BMI, umso wahrscheinlicher war das Risiko für Tumore in der Speiseröhre, im Darm oder auch in der Gebärmutter.

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Krebsrisiko um die Hälfte erhöht

Die Forscher hatten 141 Studien mit insgesamt 282.137 Krebsfällen analysiert. Mit einer Zunahme des BMI um fünf Punkte stieg zum Beispiel das Risiko für Speiseröhrenkrebs um 50 Prozent. Fünf BMI-Punkte entsprechen bei einem 1,70 Meter großen Menschen rund 14 Kilogramm über dem Normalgewicht.

Dicken Frauen droht Gebärmutterkrebs

Bei vielen Krebsarten unterscheidet sich der Risikozuwachs bei Männern und Frauen. Bei Männern mit einem um fünf Punkte höheren BMI stieg die Gefahr von Schilddrüsenkrebs um ein Drittel (33 Prozent) sowie von Darm- und Nierenkrebs um knapp ein Viertel (je 24 Prozent). Bei Frauen stieg durch einen fünf Punkte höheren BMI das Risiko für Gebärmutter- und Gallenblasenkrebs um mehr als die Hälfte (je 59 Prozent), das für Nierenkrebs um rund ein Drittel (34 Prozent) und jenes für Darmkrebs um knapp ein Zehntel (9 Prozent).

400.000 Krebsfälle pro Jahr

In Deutschland ist Darmkrebs mit mehr als 70.000 neuen Fällen pro Jahr der häufigste bösartige Tumor. Auch Nierenkrebs gehört mit jährlich fast 17.000 neuen Fällen zu den zehn häufigsten Karzinomen. Bösartige Tumore der Gebärmutter werden nach Daten des Robert Koch-Instituts bei mehr als 10.000 Frauen pro Jahr neu diagnostiziert, Schilddrüsen- und Speiseröhrenkrebs bei mehr als 4.000 Menschen. Insgesamt erkranken jedes Jahr bundesweit mehr als 400.000 Frauen und Männer neu an Krebs. Etwa die Hälfte überlebt.

Forscher fordern mehr Aufklärung über gesunde Ernährung

Die Studie mache die Aufklärung über gesunde Ernährung und Bewegung umso dringlicher, schreiben die Forscher im Kommentar zu ihrer Untersuchung im Fachblatt The Lancet. Demnach sterben an den Folgen von Übergewicht allein in den USA inzwischen rund 300.000 Menschen pro Jahr. Übergewicht sei dort die führende vermeidbare Krankheits- und Todesursache, noch vor dem Rauchen.

Elf Tipps gegen Krebs

Zwar gibt es gegen Krebs keinen absoluten Schutz. Doch inzwischen sind sich Forscher einig, dass sich viele Krebsarten durch eine gesunde Lebensweise vermeiden lassen. Im "Europäischen Kodex gegen den Krebs" haben internationale Experten elf Empfehlungen zusammengestellt, die helfen sollen, das persönliche Krebsrisiko zu senken. "Bis zu zwei Drittel aller Krebserkrankungen sind vermeidbar. Wer auf sich und seine Gesundheit achtet und die Regeln ernst nimmt, kann viel dazu tun, sein Krebsrisiko zu senken", erklärt Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe.

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