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Hautkrebs wird zur Volkskrankheit

Hautkrebs  

Hautkrebs wird zur Volkskrankheit

29.04.2009, 19:15 Uhr | dpa/AP, dpa

Hautkrebs wird zur Volkskrankheit. (Foto: imago)Hautkrebs wird zur Volkskrankheit. (Foto: imago)Halten wir uns zu sorglos in der Sonne auf? In Deutschland bekommen immer mehr Menschen Hautkrebs. Die Zahl der Erkrankten steigt seit Jahren, wie die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) auf ihrer Jahrestagung in Dresden erklärte. 2008 habe es bundesweit 135.000 neue Fälle gegeben. Hautkrebs ist die am häufigsten auftretende Tumorerkrankung in Deutschland. Die aktuellen Daten zeigen, dass Hautkrebs nicht mehr nur ein Problem des hohen Alters ist. Wir sagen Ihnen, wie Sie sich vor Hautkrebs schützen, auffällige Hautflecken bewerten können und welche Vorsorgeuntersuchungen es gibt.

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Sonnenbäder und Solarium erhöhen das Hautkrebsrisiko

Ein großes Risiko für Hautkrebs sind Sonnenbäder ohne ausreichenden Hautschutz. Experten warnen zudem vor Hautschäden durch intensives oder zu häufiges Bräunen im Solarium. Während bei einigen Krebsarten die Zahl der Neuerkrankungen sinkt, bekommen immer mehr Menschen schwarzen Hautkrebs, der in der Fachsprache Malignes Melanom heißt.

2.300 Menschen sterben jährlich an schwarzem Hautkrebs

Schwarzer Hautkrebs ist keine Alterserscheinung. Nach Angaben der DDG erkranken Männer im Schnitt mit 56 Jahren und Frauen mit 58 Jahren an dieser Hautkrebsvariante. "Wird diese hochgefährliche Krankheit zu spät erkannt, führt sie auch heute noch sehr häufig zum Tod", sagte DDG-Präsident, Professor Thomas A. Luger. 2.300 Menschen sterben in Deutschland jährlich an schwarzen Hautkrebs, wie Statistiken von Hautärzten belegen.

Bei Früherkennung ist Hautkrebs heilbar

Angesichts dieser alarmierenden Entwicklung verweist die Deutsche Dermatologische Gesellschaft auf die Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung. Hautkrebs ist heute bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung in den meisten Fällen heilbar. Seit Juli 2008 ist die Vorsorgeuntersuchung ab 35 Jahren eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Untersuchung kann alle zwei Jahre wiederholt werden. Bereits jetzt würden 90 Prozent aller 3.300 niedergelassenen Hautärzte in der Bundesrepublik am Screening teilnehmen.


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