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WHO: Krebs ist bald die häufigste Todesursache weltweit

Krebs  

Krebs bald häufigste Todesursache

09.12.2008, 15:39 Uhr | AP/kaki

Lungenkrebs ist die häufigste Krebsart. (Foto: imago)Lungenkrebs ist verantwortlich für die meisten Krebstodesfälle. (Foto: imago)Nach Ansicht führender Mediziner wird Krebs in zwei Jahren die weltweit häufigste Todesursache sein. Bis 2030 werde sich die Zahl der Todesfälle durch Krebs mehr als verdoppelt haben, erklärten die Experten der Weltgesundheits-organisation (WHO) am Dienstag. Ein Grund sei der zunehmende Tabakkonsum in Entwicklungsländern, besonders in China und Indien, wo derzeit 40 Prozent aller Raucher weltweit leben. Dagegen sind Infektionskrankheiten, die bislang die häufigste Todesursache waren, zurückgegangen.

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Lungenkrebs häufigste Krebsart

Lungenkrebs tötet nach Ansicht der Experten mehr Menschen als jede andere Krebsart. Dieser Trend wird bis 2030 anhalten. Es sei denn, die Bemühungen um eine weltweite Tabakkontrolle werden erheblich verstärkt, so die Organisation. Manche Krebsarten sind mehr in den Industrienationen verbreitet. Dazu zählen Prostata-, Brust-, und Darmkrebs. In Entwicklungsländern tritt häufiger Leber-, Magen-, und Gebärmutterhalskrebs auf.

Gesunder Lebensstil schützt vor Krebs

Wie die Organisation erklärte, können 40 Prozent aller Krebstodesfälle durch einen gesunden Lebensstil vermieden werden. Man sollte beispielsweise das Rauchen einstellen, denn es ist ein Schlüssel-Risikofaktor und für jährlich 1,8 Millionen Krebstodesfälle verantwortlich. Auch Übergewicht birgt Risiken, denn etwa 274.000 Fettleibige sterben jährlich an Krebs. Alkoholmissbrauch und die sexuell übertragenen Human Papilloma Viren sind zusammen für etwa 586.000 Krebstodesfälle verantwortlich.

Sieben Millionen Krebstote in 2008

Dieses Jahr werde die Zahl der Krebstoten sieben Millionen erreichen, erklärte die WHO. Da eine jährliche Steigerung von einem Prozent bei den Erkrankungen und Todesfällen erwartet werde, sei 2030 mit 27 Millionen neuen Krebserkrankungen und 17 Millionen Todesfällen zu rechnen - bei einer Fortschreibung des gegenwärtigen Wachstums der Weltbevölkerung. Die Studie wurde von der WHO-Abteilung für Krebsforschung zusammen mit mehreren US-Organisationen und dem mexikanischen Krebsinstitut vorgestellt.

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