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Sport halbiert Krebsrisiko bei Männern

Krebs  

Sport halbiert Krebsrisiko bei Männern

29.07.2009, 11:05 Uhr | dpa

Krebsforschung: Regelmäßiger Sport schützt Männer vor Krebs. (Foto: imago)Regelmäßiger Sport schützt Männer vor Krebs. (Foto: imago)Männer, die mindestens eine halbe Stunde täglich Sport treiben, haben einer Studie zufolge ein halb so großes Krebsrisiko wie Männer, die sich nicht regelmäßig sportlich betätigen. Das ergab eine aktuelle Untersuchung, die im "British Journal of Sports Medicine" erschienen ist. Wissenschaftler aus Finnland werteten ein Jahr lang die sportlichen Aktivitäten von 2560 Männern im Alter von 42 bis 61 Jahren aus, die bis dahin nicht an Krebs erkrankt waren. Sie notierten vor allem die Stoffwechselwerte, die Aufschluss über Leistung und Sauerstoffverbrauch bei körperlicher Betätigung geben.

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Schon ein bisschen Sport hilft

Durchschnittlich 16 Jahre nach der Testreihe waren 181 Untersuchungsteilnehmer an Krebs gestorben, vor allem an Tumoren in Magen, Darm, Lunge, Prostata und Gehirn, wie es in der Untersuchung hieß. Bei den Männern, die durch regelmäßigen Sport einen höheren Sauerstoffverbrauch hatten, gab es demnach nur halb so viele Krebserkrankungen, selbst wenn andere Faktoren wie Alter, Gewicht, Alkoholkonsum und Rauchen berücksichtigt wurden. Am deutlichsten sinke durch Sport die Gefahr von Darm- und Lungenkrebs, erklärten die Forscher. Männer sollten wenigstens "gemäßigt" Sport treiben, mahnten sie.

Bei Frauen senkt Sport das Brustkrebsrisiko

Auch bei Frauen ist der günstige Einfluss von Sport erwiesen. Die so genannte MARIE-Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf belegt, dass Sport bei Frauen nach den Wechseljahren das Brustkrebsrisiko senkt. Experten empfehlen Frauen daher mindestens eine halbe Stunde körperliche Betätigung pro Tag. Auch schon Rad Fahren oder Gartenarbeit wirkten sich positiv aus.

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