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Brustkrebs: Studie belegt Frauen mit dichtem Brustgewebe sind besonders gefährdet

Brustkrebs  

Dichtes Brustgewebe begünstigt Brustkrebs

10.11.2009, 12:14 Uhr | vdb

Brustkrebs: Drüsenreiches Gewebe begünstigt Tumorentstehung.  (Foto: imago)Drüsenreiches Gewebe begünstigt Brustkrebs. (Foto: imago)Festes Drüsengewebe begünstigt nicht nur die Entstehung von Brustkrebs, sondern lässt den Tumor auch leichter zurückkehren. Das berichtetet der "Focus" und beruft sich auf eine Studie der Amerikanischen Krebsgesellschaft "American Cancer Society". Die Forscher untersuchten 335 Brustkrebspatientinnen. Für den Zusammenhang zwischen dichtem Gewebe und erhöhtem Brustkrebsrisiko machen sie die Hormonkonzentration verantwortlich.

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Brustkrebs-Rückfall durch drüsenreiches Gewebe

Die US-Studie ergab, dass die weitere Entwicklung des Brustkrebs nach einer Operation stark vom Aufbau des Brustgewebes abhängt. In den folgenden zehn Jahren nach ihrer Brustoperation erlitten 21 Prozent der Betroffenen mit dichter, drüsenreicher Brust einen Rückfall. Im Gegensatz dazu kehrte nur bei fünf Prozent der Frauen mit lockerem, fetthaltigen Gewebe der Krebs zurück. Alarmierend war die Zahl der Rückfälle bei Krebskranken mit dichtem Gewebe, die nach der Operation keine Chemotherapie erhielten: Bei 40 Prozent wurden erneut Tumore diagnostiziert.

Vorsorge durch Mammografie und Abtasten

Für eine erfolgreiche Brustkrebsbehandlung ist es wichtig, die Krankheit früh zu entdecken. Deshalb haben Frauen zwischen 50 und 69 Jahren die Möglichkeit, alle zwei Jahre eine Mammographie machen zu lassen. "Liegt bei Patientinnen ab 40 Jahren ein erhöhtes Krebsrisiko vor, zum Beispiel durch viele Krebserkrankungen in der Familie, sollten sie sich jährlich einer Mammografie unterziehen", rät der Dr. Werner Harlfinger, Gynäkologe aus Mainz. Doch Frauen können auch selbst zur Krebsfrüherkennung beitragen. "Jeden Monat kurz nach der Regelblutung sollten Frauen ihre Brüste sorgfältig abtasten", sagt Harlfinger.

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