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Darmkrebs: Forscher untersuchen Alternative zur Darmspiegelung

Darmkrebs  

Bakterien verraten Vorstufen von Darmkrebs

26.05.2010, 18:06 Uhr | jmi

Darmkrebs kann tödlich enden. Um seine Vorzeichen rechtzeitig zu erkennen, ist eine Darmspiegelung nötig – eine Prozedur, die viele Menschen scheuen. Jetzt haben US-Forscher eine Entdeckung gemacht, die eine Darmspiegelung als Vorsorge-Untersuchung ersetzen könnte: Die Häufung bestimmter Bakterien im Darm deutet offenbar auf Vorstufen von Darmkrebs hin.

Tut eine Darmspiegelung weh? Sieben Fakten zu Darmkrebs

Bakterien verraten Darmpolypen

Bisher diente zur Früherkennung von Darmkrebs eine Darmspiegelung. Dabei können Polypen, also Wucherungen in der Darmschleimhaut, festgestellt werden. Sie gelten als Vorstufe von bösartigen Tumoren. Forscher der University of Florida haben jetzt eine interessante Entdeckung gemacht: Wer in seinem Darmtrakt besonders viele Bakterien der Art Eubacterium ramulus trägt, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Polypen. "Einige Bakterien treten deutlich häufiger bei Menschen mit Polypen auf, während bei ihnen andere Bakterien signifikant weniger nachweisbar sind", berichtet Tyler Culpepper, Leiter des Forschungsteams. Der Grund für die schwankenden Bakterienkonzentrationen ist bisher noch ungeklärt.

Stuhlprobe gibt Aufschluss über Darmflora

Für die Untersuchungen wurden der Stuhlgang und Darmgewebsproben von 91 Probanden untersucht. Zusätzlich wurden sie zu ihren Ernährungsgewohnheiten und ihrer Krankengeschichte befragt. Die Probanden wurden in mehrere Testgruppen aufgeteilt und die Beschaffenheit ihrer Darmflora wurde ausgewertet.

Alternative zur Darmspiegelung?

Laut Culpepper ist es wahrscheinlich, dass sich mit Hilfe der Erkenntnisse ein so genannter nicht-invasiver Test für das Vorhandensein von Polypen entwickelt lässt – also ein Test, bei dem keine Geräte oder Katheter in den Körper eingeführt werden müssen. Das könnte durchaus eine Alternative zur Darmspiegelung sein.

Darmkrebs - eine tückische Krankheit

In Deutschland erkranken jährlich rund 70.000 Menschen an Darmkrebs, knapp die Hälfte stirbt daran. Die Krankheit endet oft tödlich, weil die Tumore unauffällig wachsen und deshalb erst erkannt werden, wenn der Krebs schon fortgeschritten ist.

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