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Die häufigsten Irrtümer über Krebs

Krebs  

Die häufigsten Irrtümer über Krebs

05.08.2010, 16:43 Uhr | cme

Die häufigsten Irrtümer über Krebs. Krebs: Amalgam erhöht das Krebsrisiko nicht. (Foto: imago)

Amalgam erhöht das Krebsrisiko nicht. (Foto: imago)

Amalgam, Pestizide, Lebensmittelzusatzstoffe: Vor diesen vermeintlichen Krebsrisiken fürchten sich viele Menschen. Zwar stehen einige Pestizide tatsächlich im Verdacht, Krebs auszulösen. Die in Lebensmitteln vorkommenden Mengen sind in der Regel jedoch zu gering, um Schaden anzurichten. Von Amalgam und Lebensmittelzusatzstoffen geht laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) keine Krebsgefahr aus. Dennoch sind viele Menschen skeptisch. Eine Umfrage der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC) zeigt, dass viele Menschen die Krebsrisiken falsch einschätzen. Lesen Sie hier sieben häufige Irrtümer über Krebs.

Amalgam: Krebsgefahr unwahrscheinlich

Die Zahnfüllung Amalgam ist eine Mischung aus verschiedenen Metallen und enthält unter anderem Quecksilber. Das giftige Metall hat eine jahrelange Diskussion um die Gesundheitsgefahr von Amalgamfüllungen ausgelöst. Allerdings geben die Füllungen nur äußerst geringe Mengen an Quecksilber ab. Der Krebsinformationsdienst am DKFZ nennt die Krebsgefahr durch Amalgam "äußerst unwahrscheinlich". Auch andere gesundheitliche Beschwerden, die den quecksilberhaltigen Zahnfüllungen zugeschrieben werden, seien nicht zweifelsfrei bestätigt.

Keine Krebsgefahr durch Lebensmittelzusatzstoffe

Farb- und Aromastoffe in Lebensmitteln haben einen schlechten Ruf. Manche Menschen glauben sogar, dass die "Chemie im Essen" Krebs auslösen könnte. Zu Unrecht, sagen Experten. Sowohl das Bundesinstitut für Risikobewertung als auch der Krebsinformationsdienst halten die in Deutschland zugelassenen Zusatzstoffe für unbedenklich - eine Krebsgefahr bestehe nicht. Dennoch halten sich viele Krebsmythen hartnäckig. Insgesamt akzeptieren die Menschen Dinge, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen, eher als Krebsauslöser. So fasst die UICC die Einstellung der Menschen zusammen.

Alkohol als Risikofaktor unterschätzt

Risiken, die durch den eigenen Lebensstil entstehen, werden hingegen unterschätzt. Dass Übergewicht Krebs verursachen kann, wissen beispielsweise nur wenige - obwohl dieser Risikofaktor gut untersucht und wissenschaftlich anerkannt ist. Auch der Alkoholkonsum wird als Risikofaktor für Krebs häufig unterschätzt. In den Industrieländern glauben der UICC-Umfrage zufolge 42 Prozent der Menschen fälschlicherweise, Alkohol erhöhe das Krebsrisiko nicht. Stress, Luftverschmutzung und der Verzicht auf Obst und Gemüse hingegen werden als größere Gefahren angesehen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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