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Krebsvorsorge: Wie Brokkoli noch besser vor Krebs schützen kann

Wie Brokkoli noch besser vor Krebs schützen kann

26.10.2010, 10:21 Uhr | ddp

Krebsvorsorge: Wie Brokkoli noch besser vor Krebs schützen kann. Brokkoli schützt möglicherweise vor Krebs. (Foto: imago)

Brokkoli schützt möglicherweise vor Krebs. (Foto: imago)

Brokkoli und bestimmte Darmbakterien könnten wirkungsvolle Helfer beim Kampf gegen Krebs sein. Aus Substanzen, die im Brokkoli enthaltenen sind, produzieren sie das Senföl Sulforaphan. Dieses ist sehr wirkungsvoll bei der Krebsbekämpfung. Das haben US-Forscher in Tierstudien herausgefunden. Wenn es gelingt, die Aktivität dieser Bakterien zu erhöhen - beispielsweise durch Vollkornprodukte und Joghurt -, könnte Brokkoli noch besser vor Krebs schützen.

Auch verkochter Brokkoli ist hilfreich

Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher um Elizabeth Jeffery von der University of Illinois in Urbana im Fachmagazin "Food & Function". Generell kann sich die gesundheitsfördernde Wirkung von Brokkoli am besten entfalten, wenn er nur ganz kurz und schonend gegart wird, weil Hitze jene Enzyme beeinträchtigt, die das Sulforaphan erzeugen. Die neuen Erkenntnisse sind eine gute Nachricht für alle, denen das Gemüse oft zerkocht: Die Darmbakterien übernehmen dann nämlich die Aufgabe der Enzyme. So wird der Anti-Krebs-Effekt des Gemüses besser erhalten.

Senföl wurde Ratten injiziert

Dass Darmbakterien Sulforaphan herstellen können, hatten Forscher schon länger vermutet. Um ihre Annahme zu überprüfen, injizierten sie eine Vorstufe des Senföls in den unteren Darm von Ratten. Dieser Teil des Rattendarms beherbergt Bakterien, die eine wichtige Rolle bei der Verdauung und beim Stoffwechsel spielen. Außerdem ähnelt er dem menschlichen Dickdarm. Nach der Injektion konnten die Wissenschaftler den Anti-Krebsstoff tatsächlich im Blut nachweisen. "Das zeigt, dass Sulforaphan im unteren Darm gebildet wird und dann für die Aufnahme in den Körper zur Verfügung steht", erläutert Jeffery die Ergebnisse.

Eine Portion Brokkoli pro Woche schützt vor Krebs

Sulforaphan sei ein hochwirksames Mittel gegen Krebs, betonen die Forscher. Damit reicht eine Portion Brokkoli pro Woche aus, um einen Anti-Krebs-Effekt zu erzielen. Die Wirkung des Gemüses lasse sich durch eine Vermehrung der Bakterien möglicherweise zusätzlich steigern, erklärt Co-Autor Michael Miller. Beispielsweise könne man die Bakterien mit Ballaststoffen anreichern, um ihre Teilung anzuregen. Das sei durch den Verzehr von Vollkornprodukten zu erreichen. Auch einen probiotischen Ansatz hält er für denkbar, denn wenn man den Brokkoli mit Joghurtsoße isst, kann die Sulforaphanproduktion ebenfalls verbessert werden.

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