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Krebs macht den Deutschen Angst

Krebs macht den Deutschen Angst

10.11.2010, 14:35 Uhr | dapd, dpa

Krebs macht den Deutschen Angst. "Sie haben Krebs". Vor dieser Diagnose haben die meisten Deutschen Angst. (Foto: imago)

"Sie haben Krebs". Vor dieser Diagnose haben die meisten Deutschen Angst. (Foto: imago)

Krebs macht den Deutschen große Angst. Bei einer Forsa-Befragung im Auftrag der Krankenkasse DAK fürchteten sich 73 Prozent der Befragten vor einer Tumorerkrankung. Dabei ist der Anteil jüngerer Menschen überdurchschnittlich hoch. Aber trotz der Angst vor Krebs gehen nur drei von vier Frauen und nicht einmal jeder zweite Mann zur Krebsvorsorge. Vor welchen Krankheiten sich die Deutschen außerdem fürchten.

Die am meisten gefürchteten Krankheiten

Obwohl schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen die mit Abstand häufigste Todesursache sind, rangiert die die Angst vor einem Herzinfarkt erst auf Platz fünf (45 Prozent) der gefürchteten Krankheiten. Nach Krebs fürchten die Bundesbürger sich vor einem Unfall mit Verletzungen (53 Prozent), Schlaganfall (52 Prozent) sowie Demenz und Alzheimer (50 Prozent). Etwa jeder Dritte hat Angst vor einem Bandscheibenvorfall oder einer psychischen Erkrankung, jeder Vierte vor schweren Lungenerkrankungen und jeder Fünfte vor Diabetes.

Jüngere haben mehr Angst vor Krebs als Ältere

85 Prozent der rund 3000 Befragten schätzten ihren Gesundheitszustand derzeit als gut oder sehr gut ein. Die Umfrage zeigt, dass Krankheiten die Menschen je nach Alter unterschiedlich stark beunruhigen. So fürchten sich die 14- bis 29-Jährigen am meisten vor Krebs. Auch die Sorge vor Unfällen oder einer psychischen Erkrankung ist bei Jüngeren größer als bei Älteren. Die über 60-Jährigen fürchten sich dagegen gleichermaßen vor Krebs wie vor Demenz.

Krebsfrüherkennung verbessert Überlebenschancen

Frauen nutzen die Angebote zur Gesundheitsvorsorge weitaus häufiger als Männer. Dies gilt nicht nur bei der Krebsprävention, sondern auch beim Herz-Kreislauf-Check, den fast jede zweite Frau, aber nur etwa jeder dritte Mann wahrnimmt. Dabei steigen gerade bei Krebs die Heilungschancen, denn, die Krankheit so früh wie möglich entdeckt wird. Die Überlebensraten bei Krebs hätten sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert, teilt die Deutsche Krebsgesellschaft mit. Demnach sind mehr als 60 Prozent der erkrankten Frauen fünf Jahre nach ihrer Krebsdiagnose noch am Leben, bei den Männern sind es 54 bis 57 Prozent. Verglichen mit den frühen 1980er Jahre sei das eine Steigerung um 10 bis 15 Prozentpunkte. Die Krebsgesellschaft rechnet mit insgesamt 450.000 Krebs-Neuerkrankungen in diesem Jahr. Dem statistischen Bundesamt zufolge starben rund 116.000 Männer und 100.000 Frauen im vergangenen Jahr an Krebs.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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