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Krebs: Lungenkrebsrate bei Frauen steigt

Krebs  

Immer mehr Frauen sterben an Lungenkrebs

09.02.2011, 13:06 Uhr | dpa

Krebs: Lungenkrebsrate bei Frauen steigt. Frauen sterben immer häufiger an Lungenkrebs  (Foto: imago)

Frauen sterben immer häufiger an Lungenkrebs (Foto: imago)

In der Europäischen Union nimmt die Zahl der Todesfälle unter Frauen durch Lungenkrebs zu. Die Todesrate durch Krebserkrankungen ist jedoch insgesamt zurückgegangen. Es werde in der EU im Jahr 2011 schätzungsweise 1,3 Millionen Krebstote geben. Das errechneten Forscher der Universitäten Mailand und Lausanne auf der Grundlage medizinischer Daten der vergangenen 40 Jahre.

Heilungserfolge bei Brust- und Darmkrebs

Im Vergleich zu 2007 hieße das, dass altersbereinigt sieben Prozent weniger Männer und sechs Prozent weniger Frauen ihr Leben wegen Krebs verlieren. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift "Annals of Oncology" vom Mittwoch. "Seit den späten achtziger Jahren ist bei Männern in der EU ein Rückgang bei den Todesraten für Krebs festzustellen, bei den Frauen begann es sogar noch früher", heißt es in der Studie. Die zurückgehenden Zahlen seien vor allem besseren Heilungserfolgen bei Brustkrebs bei Frauen sowie Darmkrebs bei Männern zu verdanken.

Lungenkrebs bei Frauen auf dem Vormarsch

Bei Männern wird den Schätzungen zufolge wie in den Jahren davor besonders Lungenkrebs zur Gefahr, 2011 könnten daran mehr als 28.000 Männer sterben. Die Frauen verzeichnen die höchste Todesrate bei Brustkrebs mit bis zu 17.300 erwarteten Fällen. Doch wie in den meisten EU-Ländern bekommen mehr und mehr Frauen Lungenkrebs. 2006 waren in Deutschland 11.900 Frauen an Lungenkrebs gestorben, 2011 sollen es nach Schätzungen bis zu 13.600 sein.

Polen hat die höchsten Todesraten

In Polen hat Lungenkrebs als Todesursache bei Frauen sogar Brustkrebs überholt. Polen hat auch insgesamt sowohl bei Männern als auch Frauen die höchsten Todesraten bei Krebs. Trotz einiger ermutigender Zeichen werde die Zahl der Krebstoten in der EU wegen der Überalterung der Bevölkerung in Zukunft vermutlich kaum fallen, sagte Studienleiter Carlo La Vecchia laut Mitteilung.

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