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Krebs: Jede zweite Erkrankung ist vermeidbar

Krebs  

Forscherin: Jede zweite Krebserkrankung ist vermeidbar

18.05.2011, 08:46 Uhr | dpa

Krebs: Jede zweite Erkrankung ist vermeidbar. Krebs: Jede zweite Erkrankung ist vermeidbar. (Foto: imago)

Krebs: Jede zweite Erkrankung ist vermeidbar. (Foto: imago)

Mindestens die Hälfte aller Krebserkrankungen lassen sich nach Angaben der Epidemiologin Professor Cornelia Ulrich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden. Wichtig seien vor allem eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung sowie der Verzicht auf Rauchen, Alkohol und intensives Sonnenbaden. Lesen Sie hier zehn Tipps gegen Krebs.

Hepatitis-Impfung beugt Leberkrebs vor

"Wichtig sind daneben Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung und Impfungen zur Vorbeugung bestimmter Krebserkrankungen", sagte die Direktorin für Präventive Onkologie im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg. So könne beispielsweise Hepatitis B Leberkrebs auslösen. Impfungen gegen das Virus seien daher sinnvoll.

Jede Krebserkrankung hat andere Ursachen

Für jede Krebsart gibt es andere Risikofaktoren, das macht die Erforschung der Ursachen so schwierig. Rauchen beispielsweise erhöht das Risiko, an Lungen-, Darm- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken. "Brustkrebs hat dagegen eher mit Hormonspiegeln, Gewicht und Bewegung zu tun." Auch spontane Mutationen können die Ursache sein. "Es gibt natürlich Menschen, die alles richtig machen und trotzdem an Krebs erkranken", sagte Ulrich.

"Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs sinnvoll"

Skepsis gegenüber der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs ist aus Ulrichs Sicht nicht begründet. "Der Impfstoff funktioniert", sagte die Professorin für Krebsprävention. "Wir können unmöglich eine Gruppe von Frauen nicht impfen, um zu sehen, wie viele von ihnen später an Krebs erkranken. Das wäre zynisch. Aber zahlreiche klinische Studien zeigen, dass die Vorstufen verhindert werden können."

Wissenschaftler erforschen Ursachen für Krebs

Ulrich untersucht gemeinsam mit ihrem Team aus über 40 Wissenschaftlern verschiedenster Disziplinen unter anderem, wie die Entstehung vor Krebs vermieden werden kann. "In Deutschland gibt es im Bereich Krebsprävention noch erheblichen Entwicklungsbedarf. Ein Ausbau erscheint aber notwendig in einer Gesellschaft mit immer mehr älteren Menschen und damit auch immer mehr Krankheiten", sagte die 43-jährige Wissenschaftlerin.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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