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Brustkrebs-Risiko: Drei Faktoren senken das Brustkrebs-Risiko

Risikofaktoren  

Übergewicht größter vermeidbarer Risikofaktor für Brustkrebs

25.07.2011, 11:31 Uhr | cme

Brustkrebs-Risiko: Drei Faktoren senken das Brustkrebs-Risiko. Das Brustkrebs-Risiko ist nach den Wechseljahren vom Hormonspiegel abhängig. (Foto: dpa)

Das Brustkrebs-Risiko ist nach den Wechseljahren vom Hormonspiegel abhängig. (Foto: dpa)

Ein hoher Hormonspiegel nach den Wechseljahren erhöht das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Britische Forscher behaupten nun: Übergewicht ist der größte Risikofaktor für Brustkrebs bei älteren Frauen. Denn je mehr Körperfett eine Frau hat, desto mehr weibliche Sexualhormone werden gebildet. In einer Studie zeigten die Forscher, dass drei Hauptfaktoren den Hormonspiegel und damit das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, erhöhen.

Hormonspiegel gibt Aufschluss über das Brustkrebsrisiko

Während bei jungen Brustkrebspatientinnen die erbliche Veranlagung eine große Rolle spielt, ist ein Großteil der Erkrankungen nach den Wechseljahren vom Hormonspiegel abhängig. So haben Frauen mit einem hohen Spiegel an Östrogen und Testosteron ein zwei- bis dreimal so großes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Die Wissenschaftler von der Oxford University wollten nun herausfinden, welche Faktoren den Hormonspiegel nach den Wechseljahren erhöhen. Dazu untersuchten sie den Lebensstil sowie den Hormonspiegel von 6300 Frauen.

Übergewicht, Rauchen und Alkohol größte Risikofaktoren

Die Studie zeigte, dass Frauen mit Übergewicht - also einem Body Mass Index von über 25 - besonders viel Östrogen und Progesteron produzierten. Zudem wiesen Frauen, die mehr als zweieinhalb Gläser Alkohol pro Tag tranken oder mehr als 15 Zigaretten täglich rauchten, ebenfalls erhöhte Hormonspiegel auf. Die Wissenschaftler bezeichnen daher im British Journal of Cancer Übergewicht, Rauchen und Alkohol als die drei größten vermeidbaren Risikofaktoren für Brustkrebs.

Hormonersatztherapie erhöht das Risiko für Brustkrebs

Die Forscher wiesen jedoch darauf hin, dass einige Faktoren nicht beeinflussbar seien. So gilt eine lange fruchtbare Spanne als Risikofaktor für Brustkrebs. Das heißt: Frauen, die ihre Periode sehr früh bekommen haben und erst spät in die Wechseljahre kommen, haben ein höheres Risiko für die Krankheit. Auch wer in den Wechseljahren eine Hormonersatztherapie erhalten hat, ist stärker gefährdet.

Jeder dritte Fall von Brustkrebs vermeidbar?

In Deutschland erkranken jährlich rund 58.000 Frauen an Brustkrebs. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg schätzen, dass rund 30 Prozent aller Brustkrebsfälle nach den Wechseljahren mit einem gesunden Lebensstil und dem Verzicht auf eine Hormonersatztherapie vermieden werden könnten.

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