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Krebs im Hals - Zähneputzen verringert Risiko

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Krebs im Hals  

Krebs im Hals - Regelmäßiges Zähneputzen verringert Risiko

24.01.2012, 11:01 Uhr | ema

Krebs im Hals - Zähneputzen verringert Risiko. Regelmäßiges Zähneputzen schützt vor Krebs. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Regelmäßiges Zähneputzen schützt vor Krebs. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Tägliche Mundhygiene schützt nicht nur Zähne und Zahnfleisch. Wie eine Studie japanischer Wissenschaftler nun ergab, kann regelmäßiges Zähneputzen das Risiko für Krebs in Speiseröhre und Atemwegen verringern. Doch im Mund- und Rachenbereich liegen mehrere Körperstellen, die von Krebs betroffen sein können: Die häufigsten Krebsarten im Hals und ihre Risikofaktoren.

Zweimal putzen ist besser als einmal

Im Rahmen der Studie wurden 856 Krebspatienten und knapp 3000 gesunde Kontrollpersonen untersucht. Der Vergleich ergab, dass ein häufiges Zähneputzen das Auftreten von Karziomen in den oberen Speise- und Luftwegen signifikant verringert. Wer zweimal täglich die Zähne putzte, konnte das Krebsrisiko, im Vergleich zum einmaligen Putzen, bereits um 18 Prozent senken.

Chronische Entzündungen durch mangelnde Zahnhygiene

Mangelnde Zahnhygiene, die Hauptursache für Zahnverlust, ist schon seit längerem als Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen belegt. Auch beim Krebsrisiko sahen die Forscher schon länger einen Zusammenhang mit bakteriellen Infektionen und daraus resultierenden chronischen Entzündungen. In früheren Untersuchungen fanden sich bereits Zusammenhänge mit dem Risiko für Speiseröhrenkrebs, aber auch mit der Rate von Erkrankungen an Magenkrebs und Tumoren der Bauchspeicheldrüse. Nun konnte bestätigt werden, dass sich Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen direkt auf die Tumorentstehung auswirken.

Speiseröhrenkrebs: Raucher und Kaffeetrinker sind gefährdet

Nach Angaben des Deutschen Krebsinformationsdienstes erkranken jedes Jahr mehr als 10.000 Deutsche neu an Krebs im Hals. Die Erkrankung ist oft nur schwer zu erkennen, auch Untersuchungen zur Früherkennung gibt es nicht. Die Auslöser von Speiseröhrenkrebs sind Forschern vergleichsweise gut bekannt. Bei vielen Betroffenen stecken neben mangelnder Mundhygiene, Rauchen und Alkohol hinter der Krankheit. Doch auch eine gemüse- und obstarme Ernährung, sehr heiße Getränke und Speisen, sehr scharfes Essen und Sodbrennen können die Krankheit begünstigen. Auch bei Mundhöhlenkrebs kennen die Experten die Risikofaktoren: So führen in vielen Fällen Zahnirritationen wie scharfe Zahnkanten oder schlecht sitzende Prothesen, die an der Zunge oder Wangenschleimhaut scheuern, zu einer Erkrankung. Doch auch hier kann mangelnde Mundhygiene den Krebs auslösen. Genauso wie falsche Ernährung, Rauchen und Alkohol. An Mundhöhlenkrebs leiden vor allem Männer über 60. In diesem Alter sind auch die meisten Patienten, die an Speiseröhrenkrebs erkranken.

Schilddrüsenkrebs betrifft vor allem Frauen

Schilddrüsenkrebs gehört zu den Krebsarten im Hals, deren Ursachen noch unbekannt sind. Bekannt ist aber, dass häufiges Röntgen des Halsbereichs und eine familiäre Veranlagung das Risiko erhöhen. Betroffen sind vor allem Frauen zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Auch über die Auslöser von Rachenkrebs rätseln die Mediziner noch. Sie vermuten, dass vor allem Rauchen und Alkohol seine Entstehung begünstigen, infrage kommen aber auch eine Mangelernährung oder Virusinfektionen. An Rachenkrebs erkranken vor allem ältere Männer.

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