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Tödliches Krebs-Duo: Diese Substanzen verstärken sich gegenseitig

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Tödliches Krebs-Duo: Diese Substanzen verstärken sich gegenseitig

01.02.2013, 15:04 Uhr | akl

Tödliches Krebs-Duo: Diese Substanzen verstärken sich gegenseitig. Krebsrisiko: Alkohol lässt das Risiko für Tumore im Mund- und Rachenraum steigen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Alkohol lässt das Risiko für Tumore im Mund- und Rachenraum steigen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch Alkohol kann Krebs begünstigen. Kombiniert mit Rauchen entsteht ein fatales Duo. Doch nicht nur das Risiko für Lungenkrebs steigt. Auch das Risiko für weitere Krebsarten ist erhöht.

Rauchstopp senkt Krebsrisiko

"Rauchen ist der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für die Entstehung von Krebserkrankungen", warnt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). "Viele Menschen wissen, dass Rauchen zu Lungenkrebs führen kann. Weniger bekannt ist aber, dass der Zigarettenkonsum auch das Risiko für eine Reihe weiterer Krebsarten erhöht, wie zum Beispiel Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs, Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Blasenkrebs", warnt die Expertin.

Sie verweist auf eine britische Studie, die zeigt, dass 23 Prozent aller Krebserkrankungen bei Männern und 15 Prozent der Krebserkrankungen bei Frauen auf das Rauchen zurückzuführen sind.

Kombination von Zigaretten und Alkohol besonders gefährlich

Doch neben dem Rauchen ist regelmäßiger Alkoholkonsum, vor allem in größeren Mengen, ein weiterer Risikofaktor für die Entstehung von Tumoren. Betroffen seien der Mund und Rachenraum, die Speiseröhre sowie die weibliche Brust. "Besonders riskant ist es, wenn sowohl Zigaretten als auch Alkohol konsumiert werden", erklärt Pott. "Studien deuten darauf hin, dass sich die Risiken beider Substanzen gegenseitig verstärken. Dadurch steigt auch das Krebsrisiko, zum Beispiel für Speiseröhrenkrebs, deutlich."

Vorbeugen mit Rauchstopp und Alkoholverzicht

Das persönliche Risiko, an Krebs zu erkranken, ist auch durch den eigenen Lebensstil beeinflussbar. Die BZgA empfiehlt daher einen konsequenten Rauchstopp und einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Das internationale Krebsforschungszentrum IARC zähle Alkohol zudem zu den zehn wichtigsten gesundheitlichen Risikofaktoren - unabhängig davon, ob als Bier, Wein oder Spirituosen konsumiert werde.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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