Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Krebs-Erkrankungen >

Krebs in der Mundhöhle trifft Männer besonders häufig

Anzeichen rechtzeitig erkennen  

Krebs in der Mundhöhle trifft Männer besonders häufig

23.10.2014, 11:51 Uhr | vdb

Krebs in der Mundhöhle trifft Männer besonders häufig. Mundkrebs: Besonders bei Männern ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mundkrebs: Besonders bei Männern ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kaum einer denkt bei Krebs an Tumoren im Mund oder Rachen. Doch besonders bei Männern sind diese Erkrankungen häufig. Die Bundeszahnärztekammer meldet, dass Krebs im Mund- und Rachenraum bei ihnen die fünfhäufigste Krebsneuerkrankung ist. Bei Frauen ist es die 15.-häufigste Krebsneuerkrankung.

Auch die Heilungschancen sind bei den Geschlechtern unterschiedlich. So liegt die Fünf-Jahres-Überlebensrate nach Angabe der Bundeszahnärztekammer bei Männern zwischen 43 und 50 Prozent. Bei Frauen waren es zwischen 56 und 65 Prozent. Den Krebs früh zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln, ist für die Heilungschancen entscheidend.

Bei diesen Anzeichen zum Arzt

Zu den Symptomen von Mundhöhlenkrebs gehören rote oder weiße samtige Bereiche im Rachenraum. Auch kleine Wunden im Mund, die nicht heilen, können auf eine Erkrankung hindeuten. Weitere Anzeichen sind andauernde Halsschmerzen, Schwellungen am Hals, auf der Zunge oder der Lippe, Schwierigkeiten beim Kauen, Schlucken oder Reden, Ohren - oder Kieferschmerzen.

All diese Symptome, sollten Sie mit einem Zahnarzt klären. Dieser kann bei Routineuntersuchungen Mundhöhlenkrebs oder dessen Vorstufen rechtzeitig erkennen. Wer regelmäßig zur Zahnkontrolle geht, leistet somit auch Krebsvorsorge.

HPV begünstigt die Tumorbildung

Rauchen und Alkohol begünstigen die Entwicklung von Tumoren im Mund-Rachen-Raum. Doch auch chronische Zahnentzündungen gehören zu den Risikofaktoren. Eine orale Infektion mit dem sogenannten humanen Papillom-Virus, kurz HPV, zählt ebenfalls zu den möglichen Auslösern. Ärzte vermuten sogar, dass HPV jeden zweiten Krebs im Mundrachen und jeden vierten Tumor der Mundhöhle auslöst.

Vorsicht bei Parodontitis

Experten sind auch der Ansicht, dass HPV-Infektionen wiederum von chronischen Entzündungen im Mundraum wie einer Parodontitis begünstigt werden. Dabei handelt es sich um eine oft langwierige bakterielle Infektion, die den Zahnhalteapparat nachhaltig schädigt. Sie entsteht durch eine einfache Zahnfleischentzündung, die unzureichend behandelt wurde. Parodontitis wird neben einer genetischen Veranlagung durch schlechte Zahnhygiene und Rauchen gefördert.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team von t-online

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal