Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Krebs-Erkrankungen >

Stammzellenspende: Bereitschaft zur Spende steigt

Nach Westerwelles TV-Auftritten  

Bereitschaft zur Stammzellenspende nimmt zu

11.11.2015, 17:46 Uhr | dpa, AFP

Stammzellenspende: Bereitschaft zur Spende steigt. Guido Westerwelle hat mit seinen TV-Auftritten viele Zuschauer berührt.  (Quelle: dpa)

Guido Westerwelle hat mit seinen TV-Auftritten viele Zuschauer berührt. (Quelle: dpa)

Die Aufruf des ehemaligen Außenministers Guido Westerwelle zur Stammzellenspende zeigt offenbar Wirkung. Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hat einem Bericht zufolge einen sprunghaften Anstieg von Registrierungen zur Stammzellenspende verzeichnet.

Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet, registrierten sich von Sonntag bis Montag über 2100 Menschen auf der Internetseite als potenzielle Spender. Das seien alles Menschen gewesen, "die angaben, dass sie durch das Fernsehen auf uns aufmerksam geworden sind", sagte DKMS-Sprecherin Julia Runge der Zeitung. "Das sind sonst nur 100 bis 200 täglich."

"Zunehmender Wunsch, sich zu informieren"

Auch die Stefan-Morsch-Stiftung im rheinland-pfälzischen Birkenfeld - die erste Spenderdatei für Knochenmark in Deutschland - registrierte nach eigenen Angaben eine stärkere Aufmerksamkeit. 

Es gebe den zunehmenden Wunsch, sich über Stammzellen zu informieren. "Es lassen sich auch einige registrieren, aber vor allem geht es erst einmal darum, sich über Ablauf und Folgen aufklären zu lassen", sagte Djifroudi.

Westerwelle erhielt eine Stammzellenspende

Westerwelle hatte am Sonntag im ARD-Talk von Günther Jauch sowie mit RTL über seine Erkrankung gesprochen. Bei dem früheren FDP-Chef war 2014 Blutkrebs festgestellt worden. Geholfen wurde ihm mit einer Stammzellenspende. Die DKMS verzeichnete nach eigenen Angaben am Sonntag rund 20.000 Besuche auf ihrer Internetseite. Am Sonntag zuvor waren es demnach nur 5.300.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entdecken Sie Ihren Denim-Look!
bei TOM TAILOR
Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal