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Krebsrisiko senken: So laufen Sie dem Krebs davon

Sport senkt Tumorrisiko  

Dem Krebs davon laufen

09.06.2016, 09:39 Uhr | Sonja Nowack, sure

Krebsrisiko senken: So laufen Sie dem Krebs davon. Zwei Menschen joggen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

US-Forscher haben herausgefunden: Bewegung beugt Krebs vor. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dass sich durch Sport Krebs vorbeugen lässt, ist kein Geheimnis. Das galt bisher vor allem für Darm-und Brustkrebs. Doch wie sieht es bei den anderen Tumorarten aus, die insgesamt drei Viertel aller Krebserkrankungen ausmachen? US-Forscher haben nun bestehende Studien analysiert und eine Antwort auf diese Frage gefunden. 

Die Zusammenhänge zwischen Tumorwachstum und sportlicher Aktivität waren bislang nicht ausreichend bewiesen - dazu sind die Studien zu uneinheitlich. Deshalb durchforsteten der Onkologe Dr. Steven Moore und sein Forscherteam aktuelle Studien nach einem bestimmten Parameter: den Freizeitsport.

In der weltweit größten Analyse dieser Art untersuchte das Forscherteam vom Medical Center in Rockville ein Dutzend Krebsstudien aus den USA und Europa. Insgesamt nahmen 1,4 Millionen Probanden im Durchschnittsalter von 59 Jahren an den Studien teil. Davon waren 57 Prozent Frauen.

Bewegung zahlt sich aus

"In einem Vergleich zwischen den fittesten und den unsportlichsten Probanden fanden wir heraus, dass die Freizeitsportler ein signifikant niedrigeres Krebsrisiko haben", berichtet Moore dem Online-Magazin "MedicalResearch.com". Die sportliche Aktivität der Probanden variierte in den Vergleichsanalysen von weniger als einer Stunde bis zu sieben Stunden pro Woche.

Er und seine Kollegen ermittelten ein geringeres Risiko für Freizeitsportler bei 13 von 26 Krebsarten: darunter neben Darm-und Brustkrebs auch weitere Krebsarten wie Speiseröhrenkrebs, Leukämie, Knochenmarktumor sowie Leber-, Lungen- und Blasenkrebs.

Risikosenkung bis zu 42 Prozent möglich

Das Risiko an Speiseröhrenkrebs zu erkranken könnte der Analyse zufolge sogar um 42 Prozent gesenkt werden. Lebertumore wurden um 27 Prozent seltener beobachtet und Lungenkrebs um 26 Prozent. Damit zeigt sich, dass sportliche Aktivität das Krebsrisiko signifikant senken kann.

Doch welche Sportart sich als Krebsprävention am besten eignet und in welchem Umfang sie ausgeübt werden sollte, muss laut Dr. Moore noch in künftigen Studien ermittelt werden. 

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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