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Gebärmutterhalskrebs: Das ändert sich bei der Früherkennung

Krankenkassen tragen Kosten  

Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs: Das ändert sich

14.01.2020, 23:01 Uhr | dpa, mwe

Gebärmutterhalskrebs: Das ändert sich bei der Früherkennung. Gynäkologischer Stuhl: Das Angebot zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs unterscheidet sich je nach Alter der Frau. (Quelle: Getty Images/Geribody)

Gynäkologischer Stuhl: Das Angebot zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs unterscheidet sich je nach Alter der Frau. (Quelle: Geribody/Getty Images)

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 4.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Je früher bösartige Tumore erkannt werden, desto höher sind die Behandlungschancen. Nun gibt es eine wichtige Neuerung in der Vorsorge.

Seit Anfang 2020 gibt es ein neu organisiertes Früherkennungsprogramm von Gebärmutterhalskrebs. Darüber informiert der Krebsinformationsdienst auf seiner Webseite. Bisher hatten alle Frauen ab 20 Jahren einmal im Jahr Anspruch auf einen von der Krankenversicherung übernommenen Pap-Test. Das ist eine Untersuchung zur Krebsfrüherkennung, bei welcher der Arzt einen Zellabstrich vom Gebärmutterhals macht, um Zellveränderungen aufzuspüren.

Das ist neu: kombinierte Früherkennung

Seit dem Jahresbeginn werden Frauen in zwei Gruppen aufgeteilt:

  • Frauen zwischen 20 und 34 Jahren können nach wie vor einen Pap-Test pro Jahr kostenlos durchführen lassen.
  • Frauen ab 35 Jahren wird künftig ein Gebärmutterhalskrebs-Screening angeboten. Der Pap-Abstrich (Krebsabstrich) wird dazu mit einem Test auf das Humane Papillomvirus (kurz HPV) kombiniert. Diese Tests können alle drei Jahre durchgeführt werden. Die Kosten werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen in der Regel übernommen.

Was sind humane Papillomviren? Dem Deutschen Krebsforschungszentrum zufolge sind das "mikroskopisch kleine Partikel", die Infektionen hervorrufen können. Unter den mehr als 200 bisher bekannten HPV-Typen befinden sich einige, die ebenfalls krebsfördernd sein können.

Das bleibt gleich

Die allgemeinen Untersuchungen der inneren und äußeren Geschlechtsorgane bleiben dem Krebsinformationsdienst zufolge weiterhin für alle Frauen ab 20 Jahren Teil der Vorsorge. Dabei tastet der Arzt oder die Ärztin beispielsweise die Gebärmutter und die Eierstöcke durch die Bauchdecke ab.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Deutsches Krebsforschungszentrum
  • Frauenärzte im Netz
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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