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Kaiserschnitt: Ein Risiko für das Kind?

sd (CF)

Aktualisiert am 01.03.2013Lesedauer: 2 Min.
Risiko beim Kaiserschnitt
Risiko beim Kaiserschnitt (Quelle: Archiv)
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Bei einigen Frauen ist er notwendig, bei anderen sogar erwünscht – doch für Kind und auch Mutter besteht ein höheres gesundheitliches Risiko beim Kaiserschnitt. Zudem können weitere Komplikationen nach der Geburt auftreten.

Immer mehr Kaiserschnitte in Deutschland

Ein Kaiserschnitt kann notwendig sein, wenn das ungeborene Kind im Mutterleib eine falsche Position hat oder wenn es besonders groß ist. In Extremfällen kann ein Kaiserschnitt sogar das Leben von Mutter und Kind retten. Immer mehr Frauen in Deutschland entscheiden sich aber auch freiwillig für einen Kaiserschnitt: Laut Angaben der "Welt" wurde der operative Eingriff im Jahr 2010 bei jeder dritten Geburt durchgeführt.

Die Gründe sind unter anderem Ängste der werdenden Mütter vor den Geburtsschmerzen oder eine bessere Planbarkeit des Geburtstermins. Dabei ist die Maßnahme noch immer mit verschiedenen Gefahren verbunden.

Nachteile des Eingriffs

Babys unterliegen einem erhöhten Risiko beim Kaiserschnitt: Sie sind in ihrem späteren Leben häufiger von Erkrankungen des Immunsystems betroffen, leiden unter anderem an Allergien und Asthma. Ein Nachteil ist auch der fehlende Kontakt zu bestimmten Keimen, der während einer natürlichen Geburt entsteht. Dabei übertragen sich für den Organismus wichtige Bakterien im Geburtskanal auf das Kind. Ein Mangel an diesen Bakterien kann im späteren Leben des Kindes ein höheres Risiko für Diabetes und Übergewicht nach sich ziehen.

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Häufigere Beschwerden bei Kindern durch Kaiserschnitt

Kinder, die durch Kaiserschnitt geboren werden, haben außerdem häufiger Fruchtwasser in der Lunge: Allerdings liege das eher daran, dass Kaiserschnitte oft zu früh durchgeführt werden, so Professor Ernst Rainer Weissenbacher von der Frauenklinik Dr. Geisenhofer im München in einem Interview mit der "Apotheken Umschau". Hinzu kommt: "Zu früh auf die Welt geholte Kinder können sich oft schlechter anpassen, haben häufiger Atemprobleme, Probleme mit dem Blutzuckerspiegel und dem Temperaturhaushalt", so Weissenbacher weiter.

Nicht nur für Babys ein Risiko beim Kaiserschnitt

Ein Risiko beim Kaiserschnitt besteht aber nicht nur für Kinder, sondern auch für Mütter. Der Eingriff ist gleichzusetzen mit anderen Operationen im Bauchraum und hat nicht nur starke Schmerzen zur Folge, sondern kann auch mit Infektionen, Störungen der Wundheilung oder auch Thrombosen in Verbindung stehen. Außerdem kann ein Kaiserschnitt sich negativ auf weitere geplante Schwangerschaften auswirken: "Durch die Narbe ist die Einnistung des Embryos in der Gebärmutter häufig beeinträchtig", warnt Petra Kolip, Gesundheitswissenschaftlerin von der Universität Bielefeld, gegenüber der "Welt".

Ärzte raten bei gesunden Müttern und Kindern in der Regel zu einer natürlichen Geburt. Wünschen sich Frauen dennoch einen Kaiserschnitt, sollten Sie sich umfassend von ihrem behandelnden Arzt und ihrer Hebamme über Risiken und Folgen aufklären lassen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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