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Hormone bewirken oft den Babyblues

Hormone bewirken oft den Babyblues

07.02.2012, 11:08 Uhr | am (CF)

Er ist eben so bekannt, wie er von werdenden Mamas gefürchtet wird: der Babyblues. Bald nach der Entbindung kann es passieren, dass statt des Mutterglücks leichte Depressionen im Anmarsch sind. Schuld daran sind die Hormone. Doch dies ist meist kein Grund zur Beunruhigung.

Anzeichen des Babyblues richtig deuten

Nach der Geburt sorgen manchmal die Hormone für den Babyblues, der nicht mit schweren postpartalen Depressionen zu verwechseln ist. Plötzlich wird die Mutter von einer Traurigkeit eingeholt und scheinbar grundlos kullern Tränen über ihr Gesicht. Hinzu kommen Selbstzweifel, ob die große Verantwortung bewerkstelligt werden kann.

Das Einschießen der Muttermilch wird von einigen Müttern als unangenehm und befremdlich empfunden und lässt die Sorge um die Versorgungsverantwortung steigen. Solange diese Blues-Anzeichen nicht zur Ablehnung des Säuglings führen, ist dies in der Regel harmlos. Plagen anhaltende Ängste, Selbstzweifel und Schlafstörungen die Mutter, sollte sie abklären, dass keine ernsthafte Schwangerschaftsdepression vorliegt.

eltern.t-online.de: Postpartale Depression: Auch Väter werden nach einer Geburt depressiv

Abrupter Hormonabbau verursacht Babyblues

Während der Schwangerschaft erlebt der Körper eine hormonelle Überschwemmung an Östrogen und Progesteron. Nach der Geburt kommt noch ein enormer Schub an Endorphinen hinzu. Dieser Hormonschub bricht mit einem Mal ab und bringt das gesamte emotionale Gleichgewicht ins Wanken. Diese Umstellung ist nicht leicht zu verkraften. Wissenschaftler sehen noch einen anderen Aspekt, der für die Entstehung des Blues verantwortlich sein dürfte. (Nach der Geburt: Keine Angst vor dem Babyblues)

Mit zunehmendem Babybauch hat die Schwangere immer mehr Aufmerksamkeit erhalten, die ihr und ihrem besonderen Zustand galt. Von einem Tag auf den anderen steht das Baby an erster Stelle, und trotz des respektablen Kraftakts der Mutter unter der Geburt, wird sie zurückgesetzt behandelt. Angehörige sind gefordert, sich angemessen zu verhalten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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