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Postpartale Depression: Symptome und Behandlungsmöglichkeiten


Was ist eine postpartale Depression?

pk (CF)

Aktualisiert am 04.04.2014Lesedauer: 2 Min.
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Der Babyblues bezeichnet depressive Verstimmungen nach der Geburt eines Kindes. Eine postpartale Depression ist dagegen eine gravierende Stimmungsverschiebung, die zwar ähnlich wie der Blues verläuft, aber in der Regel nicht von alleine wieder verschwindet.

Postpartale Depression oder Blues?

Postpartale Depression sind weitaus gravierender als leichte depressive Verstimmungen nach der Geburt. Die Depression nach der Schwangerschaft hält nicht selten Einzug mit Symptomen wie beispielsweise Ängsten, Herzrasen, Panikattacken, Aggressionen, Schlafmüdigkeit und innerer Leere. Anstatt den Säugling mit viel Liebe und Zuwendung verwöhnen zu können, scheint es, als breche die ganze Welt um die junge Mutter zusammen. Für Depressive ist es schwer eine Beziehung zum Kind aufzubauen.

Unterscheidung zum Babyblues

Der sogenannte Babyblues hingegen weist eine vergleichbare, doch wesentlich leichtere Symptomatik auf, die in der Regel von alleine wieder verschwindet. Bleibt die depressive Stimmung oder nehmen negative Gefühle besorgniserregende Ausmaße an, sollten Sie zu Ihrem eigenen und zum Wohl Ihres Kindes unverzüglich handeln und sich in Therapie begeben. Ziehen Sie zunächst Ihren Arzt zurate und lassen Sie sich weitere Tipps zu helfenden, therapeutischen Maßnahmen geben.

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Ursachen der Depression

Eine postpartale Depression kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Mediziner differenzieren unter anderem zwischen physischen, psychischen und psychosozialen Ursachen. Mögliche Ursachen sind beispielsweise Schwangerschaftsprobleme, ein Trauma durch eine schwere oder komplizierte Geburt oder verschiedene Probleme mit dem Baby – etwa Überforderung, Schuldgefühle oder Versagensängste.

Auch können Schilddrüsenprobleme (Schilddrüsendysfunktion), ein zu niedriger Hämoglobinwert oder auch schwere soziale Verhältnisse verantwortlich sein. Die Ursachenforschung sollte mithilfe eines Arztes oder Therapeuten angegangen werden. Oftmals ist es die Kombination mehrerer Faktoren, die eine postpartale Depression auslösen. Bei Frauen, die generell anfällig für depressive Verstimmungen sind, ist das Risiko höher an der postpartalen Depression zu erkranken.

Hilfe bei Verdacht auf eine postpartale Depression

Hebamme, Gynäkologe oder Hausarzt sind eine gute Ansprechstelle, wenn der Verdacht auf eine postpartale Depression fällt. Sie wissen, was in einem solchen Fall am besten zu tun ist. Handelt es sich um eine leichte Form der Depression, genügt es häufig schon, innerhalb der Familie oder dem Freundeskreis für eine Entlastung der Mutter zu sorgen.

Behandlungsmöglichkeiten

Unter Umständen ist auch eine medikamentöse Behandlung erforderlich. Die Erfolge hierbei sind überaus gut und helfen der Mutter, ihr emotionales Gleichgewicht zu finden Unbedingt sollte das Umfeld einer jeden Mutter dabei behilflich sein, auch emotional sicher durch das Wochenbett zu kommen. Dies dürfte helfen, depressive Verstimmungen aufzufangen und zu minimieren.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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