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Sexualität: Die bekanntesten sexmythen

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Sexualität: Sexmythen  

Nach wie viel Schuss ist Schluss?

09.10.2009, 11:43 Uhr | ag

Sexualität: Ums Thema Sex ranken sich viele Mythen. (Foto: imago)Ums Thema Sex ranken sich viele Mythen. (Foto: imago)"5.000 Schuss und dann ist Schluss" sagt eine alte Redensart. Wenn das stimmen würde, hätten alle Männer nach ihrem ersten Erguss im Durchschnitt nur 14 Jahre, um Sex zu genießen. Tatsächlich produziert der männliche Körper tagtäglich neue Samenflüssigkeit, ein begrenztes Kontingent gibt es somit nicht. Doch wie sieht es aus mit der Aussage, dass Glatzenträger potenter sind, dass die Länge des Penis den Lustfaktor bestimmt oder Sex eine schmerzlindernde Wirkung hat? Wir haben 15 populäre Sexmythen kritisch auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft:

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Bewiesen: Frauen unterschlagen Anzahl ihrer Lover

Frauen sind keineswegs unerfahrener im Bett als Männer, doch bei öffentlichen Befragungen unterschlagen Damen gerne den ein oder anderen Kerl in ihrer persönlichen Statistik. Männer hingegen runden bei der Addition ihrer Sexpartnerinnen meist großzügig nach oben auf. "Bei öffentlichen Umfragen verhalten sich Frauen meist rollenkonform", erklärt Dr. Werner Bartens, Mediziner und Autor des Ratgebers "Lexikon der Medizinirrtümer" (Eichborn-Verlag) den Mythos des züchtigen Weibes und belegt die Wahrheit mit dem Ergebnis einer ungewöhnlichen US-Studie: Vor dem Ausfüllen eines Fragebogens wurden die Teilnehmerinnen an einen Lügendetektor angeschlossen, der aber nicht funktionierte. Die Studentinnen antworteten jedoch ehrlich im Vergleich zur herkömmlichen Befragung - und gaben im Durchschnitt einen Sexualpartner mehr an.

Die Wahrheit über sein "bestes Stück"

Erstaunlich viele Mythen ranken sich um das "beste Stück" des Mannes. "Männer sind eben stärker fixiert auf äußere Parameter wie Größe, Länge und Aussehen", schmunzelt Bartens. Dabei unterliegt das starke Geschlecht auch gerne mal optischen Täuschungen. Denn legt man die wissenschaftliche Messlatte an, so haben Dickerchen keineswegs einen kürzeren Penis als schlanke Männer, und Schwarze haben keinen längeren als ihre hellhäutigen Geschlechtsgenossen. Denn, auch das ist medizinisch verbrieft, der Penis ist bei farbigen Männern weniger elastisch. "Deshalb hängt er einfach schlaff herunter und erscheint dadurch länger als bei weißen Männern", weiß Werner Bartens. "Bei letzteren zieht er sich klein und runzelig zusammen, wenn es kalt wird und er nicht anderweitig gebraucht wird."

Unsinnig: Kein Sex vor dem Sportturnier

Ein ganz besonders fataler Irrtum ist das "Schussverbot" bei Spitzenspielern vor wichtigen Begegnungen, um das körperliche Leistungsvermögen nicht herabzusetzen. Besuche im Trainingslager von den Frauen der Nationalkicker seien deshalb bis heute ein umstrittenes Tabu. Bartens leistet auch hier Aufklärung: "Kein Sex im Trainingslager - dieser Mythos stammt noch aus der Antike, ist aber völlig absurd!" Im Frauenfußball sei dieses Thema "noch nie in der Diskussion gewesen". Der Mediziner zitiert an dieser Stelle gern das Credo eines ehemaligen Betreuers der New York Yankees: "Sex schadet den Burschen nicht. Es ist nur so wahnsinnig anstrengend, wenn sie deswegen die ganze Nacht hinter den Mädchen her sein müssen."

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