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Impotenz kann Warnzeichen für Herzkrankheiten sein

Impotenz  

Impotenz ist Warnzeichen für Herzkrankheiten

20.01.2012, 12:00 Uhr | cme, mit Material von pte

Impotenz kann Warnzeichen für Herzkrankheiten sein. Impotenz kann ein Warnzeichen sein.  (Quelle: imago images)

Impotenz kann ein Warnzeichen sein. (Quelle: imago images)

Potenzschwäche ist ein Tabuthema, das für Männer und ihre Partnerinnen sehr unangenehm sein kann. Gerne greifen Betroffene dann zur blauen Pille, die der Potenz auf die Sprünge hilft. Doch Impotenz kann auch ein Warnzeichen für Herzinfarkt und Schlaganfall sein. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung der Universität des Saarlandes, von der BBC Online berichtet. Wer vorher bereits als Risikopatient gilt, ist demnach besonders gefährdet. Die Studie mit 1.519 Männern, ergab, dass diejenigen mit Potenzproblemen über ein doppelt so hohes Herzanfall- oder Sterberisiko verfügten.

Bei Impotenz droht Gefahr fürs Herz

Die Studie begleitete Männer aus 13 Ländern, die bereits an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung litten. Die Wissenschaftler befragten die Teilnehmer zu Beginn der Studie zu ihrer Potenzschwäche. Nach zwei und nach fünf Jahren fragten sie erneut. Zudem wurde beobachtet, wer in dieser Zeit einen Herzanfall oder einen Schlaganfall bekam. Das Ergebnis: Nicht nur das Herzanfallrisiko war erhöht. Die impotenten Studienteilnehmer erlitten auch um zehn Prozent wahrscheinlicher einen Schlaganfall und wurden um 20 Prozent eher nach einem Herzversagen ins Krankenhaus eingeliefert. Diese Werte blieben gleich, auch nachdem Faktoren wie Alter und Rauchgewohnheiten berücksichtigt wurden.

Männer nach Potenzproblemen fragen

Impotenz wird durch einen nicht ausreichenden Blutfluss in den Penisarterien verursacht. Anhaltende Potenzprobleme können daher ein Hinweis darauf sein, dass sich die Arterien verengen. Die Ergebnisse legen nahe, dass Männer die unter Impotenz leiden, auf kardiovaskuläre Erkrankungen hin untersucht werden sollten. Einige Experten fordern sogar, Männer ab 40 bei Gesundheitsuntersuchungen grundsätzlich nach Potenzproblemen zu befragen.

Medikamente gegen Impotenz verdrängen die Gefahr

Der leitende Wissenschaftler Michael Böhm erklärte, dass auch Männer, die Medikamente gegen Impotenz einnehmen, auf kardiovaskuläre Erkrankungen hin untersucht werden sollten. Das geschehe jedoch nicht immer. Die Medikamente wirken und die Patienten kommen nicht mehr in die Sprechstunde. Es würde also nur die erektile Dysfunktion behandelt und nicht die zugrunde liegende kardiovaskuläre Erkrankung. Details der Studie wurden im Fachmagazin Circulation veröffentlicht.

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