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Chlamydien bleiben oft unerkannt und können unfruchtbar machen

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Chlamydien  

Chlamydien bleiben oft unerkannt und machen unfruchtbar

13.05.2011, 18:33 Uhr | vdb

Chlamydien bleiben oft unerkannt und können unfruchtbar machen. Tabukrankheit (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Blase schmerzt nicht nur bei einer Entzündung. (Quelle: imago)

Chlamydien werden häufig unterschätzt. Was viele Frauen nicht wissen: Eine Infektion mit Chlamydien bleibt in vielen Fällen unbemerkt und kann weitreichende Folgen mit sich bringen. Deutschlandweit bleiben geschätzt 100.000 Frauen aufgrund einer Chlamydieninfektion unfruchtbar. Auch die Zahl der Erstinfektionen steigt jährlich an. Zehn Fakten rund um Chlamydien.

Chlamydien können ins Auge gehen

Chlamydien sind eine Bakteriengruppe, die zu Entzündungen der Geschlechtsorgane führen kann. Je nach Bakterium können sie auch Entzündungen der Augenbindehaut, des Halses, der Bronchien und der Lunge hervorrufen. Zum Beispiel kommt es in den Tropen häufig zu unbehandelten Chlamydieninfektionen an der Bindehaut, an deren Folgen viele Betroffene erblinden.

Infektion bleibt häufig unerkannt

Infizierte mit dem Bakterium Chlamydia trachomatis, das unter anderem für die Entstehung der Geschlechtskrankheit verantwortlich ist, haben häufig nur leichte oder gar keine Beschwerden. Zwischen der Ansteckung und den ersten Symptomen können Monate vergehen. Zu den Beschwerden bei Frauen gehören Schmerzen beim Wasserlassen. Zudem können sie unter Schmerzen beim Sex sowie unter Zwischenblutungen leiden. Die Infektion kann sich auch im Eileiter und der Gebärmutter ausbreiten. Dann kommt es zu Fieber und Bauchschmerzen. Ein häufiges Symptom bei Männern ist eine Entzündung der Harnröhre, die einen verstärkten Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen mit sich bringt. Zudem kommt es zu einem schleimigen Ausfluss. Auch Nebenhoden und Prostata können sich entzünden.

Abstrich liefert Diagnose

Bei einem Aidstest wird das Blut üblicherweise auch auf Chlamydien untersucht. Zudem kann die Frauenärztin beziehungsweise der Urologe einen Test auf Chlamydien durchführen. Dazu wird ein Abstrich von der Harnröhre genommen, bei Frauen auch vom Gebärmutterhals. Er wird dann unter dem Mikroskop untersucht. Gesetzliche Krankenkassen zahlen Frauen und Mädchen unter 25 Jahren jährlich einen Chlamydientest. Eine erkannte Erkrankung wird mit Antibiotika behandelt.

Unfruchtbarkeit kann Folge sein

Als Folge einer unbehandelten Infektion kann es zu Unfruchtbarkeit kommen. Dann lösen Chlamydien eine Unterleibsentzündung aus. Ihre Folge: Die Eileiter verkleben und eine Schwangerschaft ist dann nicht mehr möglich. Zudem erhöht sich das Risiko von Eileiterschwangerschaften. Schwangere Frauen, die sich mit Chlamydien infizieren, haben ein erhöhtes Risiko, eine Fehl- oder Frühgeburt zu erleiden.

Safer Sex ist der beste Schutz vor Chlamydien

Ein erhöhtes Risiko, sich mit Chlamydien zu infizieren haben Menschen mit häufig wechselnden Sexpartnern und ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Das Benutzen von Kondomen ist deshalb der sicherste Schutz. Wurden bei Ihnen oder Ihrem Partner Chlamydien diagnostiziert, müssen sich unbedingt beide behandeln lassen. Chlamydia trachomatis wird zudem über Tröpfchen übertragen. Bakterienquellen sind gebrauchte Handtücher, Bettwäsche, schmutzige Kleidung und Fliegen. Haben Sie nur sehr leichte Beschwerden oder eine unklare Symptomatik, sollten Sie trotzdem nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen. Nur er kann eine Chlamydieninfektion feststellen, behandeln und so Folgeschäden verhindern.


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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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