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Antibiotika schwächen die Pille

Pille  

Antibiotika schwächen Pille

| ap/ali

Antibiotika schwächen die Pille. Gesundheit: Die Einnahme von Antibiotika kann die Pillenwirkung schwächen (Foto: imago)

Die Einnahme von Antibiotika kann die Pillenwirkung schwächen (Foto: imago)

Antibiotika können die Wirkung hormoneller Verhütungsmittel abschwächen. Frauen können so ungewollt schwanger werden. "Bei gleichzeitiger Anwendung der Pille und bestimmter Antibiotika kann die Zuverlässigkeit der Empfängnisverhütung beeinträchtigt werden“, warnt Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. Vorsicht sei geboten auch bei Antibiotika aus der Gruppe der Penizillinen, Tetracyclinen sowie Cephalosporinen und Chloramphenicol.

Zusätzlich zur Pille Kondome verwenden

Bei einer Antibiotika-Therapie sollte daher bis zur nächsten Regelblutung sicherheitshalber zusätzlich mit Kondomen verhütet werden, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern, rät der Gynäkologe. Neben einer Minderung der Pillenwirkung könnten auch Zwischen- oder Abbruchblutungen auftreten, die auf die Wechelwirkung mit Arzneimitteln hindeuteten.

Auch andere Medikamente beeinflussen Pillenwirkung

Die Verhütungswirkung der Pille könne darüber hinaus auch durch andere Medikamente verringert werden, betont Albring. Als Beispiele nennt er bestimmte Antiepileptika, Antimykotika, also Medikamente gegen Pilzinfektionen, oder Medikamente gegen Malaria.

Wechselwirkungen beachten

Nicht nur Antibiotika schwächen die Wirkung der Pille. Schluckt eine Frau Johanniskraut und die Pille zeitgleich, ist sogar eine ungewünschte Schwangerschaft möglich: Es setzt die Wirkung der Pille herunter, so dass der Empfängnisschutz nicht mehr gewährleistet ist. Johanniskraut ist ein pflanzliches Mittel, das oft bei nervösen Verstimmungen, depresWie viele Männer lieben wir 2020?siven Verhalten oder auch zum Einschlafen eingenommen wird.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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