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Verhütung: Sieben Fakten über Kondome

Kondome  

Kondome besser nicht quetschen

15.06.2011, 12:47 Uhr

Verhütung: Sieben Fakten über Kondome. Kondome besser nicht in der Hosentasche aufbewahren. (Foto: imago)

Kondome besser nicht in der Hosentasche aufbewahren. (Foto: imago)

Kondome sind wichtig und werden laut einer aktuellen Umfrage immer häufiger benutzt. Aber wussten Sie, dass Kondome nicht in die Hosentasche gehören und es auch Lümmeltüten für Frauen gibt? Sieben Fakten zum Thema Kondome.

Kondome werden immer beliebter

87 Prozent der 16- bis 44-jähringe Deutschen schützen sich mit Kondomen vor HIV und ungewünschten Schwangerschaften. Das belegt eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. 2010 wurden rund 214 Millionen Kondome verkauft. Eine ungewollte Schwangerschaft lässt sich mit einem richtig angewendeten Pariser relativ gut vermeiden. Kondome haben einen Pear-Index von zwei bis zwölf. Allerdings sind sie weniger sicher als die Pille. Zum Vergleich: Sie hat einen Pearl-Index von 0,1.

Männer kaufen Kondome oft zu groß

Beim Liebesspiel besteht die Gefahr, dass das Kondom nicht richtig angewendet wird oder gleich von vornherein zu groß ist. Studien ergaben, dass Mann sich gerne selbst überschätzt und zu große Pariser kauft. Das ist ungünstig, weil mit einem locker sitzenden Kondom der Spaß am Sex kleiner wird und auch die Sicherheit abnimmt. Wichtig ist es deshalb darauf zu achten, dass das Kondom straff sitzt. Im Zweifelsfall ist es besser, kleinere als zu große Lümmeltüten anzuwenden.

Genormt und geprüft

In Deutschland unterstehen Kondome dem Gütesiegel der Deutschen Latex-Forschungs- und Entwicklungsgemeinschaft (DLF). Um das Siegel zu erhalten, werden am Kondom eine Reihe von Normprüfungen durchgeführt. Zudem wird es in vier Prüfungen auf Dichte, Widerstand, Dehnung und mikrobiologische Reinheit getestet. Nach der internationalen Norm muss ein Präservativ mindestens 16 Zentimeter lang sein und je nach Breite ein bestimmtes Mindestvolumen garantieren.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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