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Ikea startet neuen Versuch mit Fertighäusern

Ikea startet neuen Versuch mit Fertighäusern

15.04.2011, 14:25 Uhr | dpa, dpa

Ikea startet neuen Versuch mit Fertighäusern. Reihenhaus BoKlok (Foto: Ikea)

Reihenhaus BoKlok (Foto: Ikea)

Ikea hat sein Fertighaus-Konzept überarbeitet und startet nun einen neuen Versuch mit acht Reihenhäusern in Wiesbaden. Der Möbelkonzern musste für sein erstes Fertighaus-Angebot harsche Kritik einstecken, unter anderem von der Stiftung Warentest. Der Grundstein für die ersten acht Reihenhäuser der Marke Boklok (schwedisch bo klok = lebe klug) wurde im Wiesbadener Stadtteil Auringen gelegt. Die Fertighäuser haben nun ein zusätzliches Dachgeschoss erhalten. Außerdem wurden die Vertragsbedingungen für die Energieversorgung modifiziert.

Ikea besteht nun nicht mehr auf eine 15-jährige Verpflichtung der Käufer, Wärme und Strom von Boklok abzunehmen. Die Käufer müssen sich nur noch für die Wärmeversorgung aus dem siedlungseigenen Blockheizwerk auf zehn Jahre verpflichten, erklärte Ikea-Sprecherin Sabine Nold. Die Wahl des Stromlieferanten werde komplett freigestellt.

Keine Zusammenarbeit mit Stiftung Warentest

Ikea habe die Leistungen noch einmal überprüft und festgestellt, dass Schallschutz und die sogenannte Dampfsperre den Anforderungen sehr gut genügten. In die Wände könnten selbstverständlich Nägel geschlagen und zusätzliche Steckdosen montiert werden, sagte Nold. Die Warentester hatten unter anderem vor Problemen mit der Dampfsperrfolie gewarnt, die unter keinen Umständen verletzt werden darf. Die Baubeschreibungen seien ungenau gewesen und die Zahlungsmodalitäten hätten die Kunden benachteiligt.

Die Tester haben nach eigenen Angaben bislang keinen Einblick in die neuen Baubeschreibungen erhalten. Man könne daher nicht beurteilen, ob allen Kritikpunkten abgeholfen worden sei. Es sei einigermaßen unverständlich, warum das Unternehmen die Möglichkeit zur Zusammenarbeit nicht genutzt habe, sagte ein Sprecher in Berlin. Die Stiftung Warentest werde auch die neuen Unterlagen prüfen, sobald sie vorlägen.

Interesse an Ikea-Fertighäusern eingebrochen

Ikea habe den deutschen Immobilienmarkt falsch eingeschätzt, räumte Nold ein: Für den deutschen Käufer sei die Entscheidung für ein Haus viel weitreichender und bedeutungsvoller als in den bisherigen Märkten Skandinavien und Großbritannien. Daher sei man von dem Modell einer Verlosung der Häuser abgekommen.

Das anfänglich große Interesse war nach der Warentest-Kritik zusammengebrochen. Von den acht Häusern in Wiesbaden hat Ikea bislang nur die Hälfte verkauft. Die Planungen in Offenbach, die auch zwei Mehrfamilienhäuser beinhalten, wurden deutlich reduziert, die in Hofheim am Taunus und Nürnberg vorerst auf Eis gelegt. Laut der Sprecherin sollen in diesem Jahr die Häusergruppen in Wiesbaden und Offenbach errichtet werden. Die ersten Käufer könnten bereits im Sommer einziehen. Die Ikea-Reihenhäuser sind ohne Keller und kosten je nach Standort und Größe zwischen 179.500 und 275.500 Euro.

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