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Das Passivhaus - Voraussetzungen für den Bau

Das Passivhaus: Voraussetzungen für den Bau

17.02.2012, 10:46 Uhr | kr (CF)

Das Passivhaus - Voraussetzungen für den Bau. Passivhaus: Voraussetzungen für den Bau. (Foto: imago)

Passivhaus: Voraussetzungen für den Bau. (Foto: imago)

Ein Passivhaus ist nicht ganz einfach zu realisieren. Auch wenn es fertig ist, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, damit die Wärme und Luftfeuchtigkeit im Haus optimal sind. Wer es eher etwas bequemer mag, der sollte auf den Bau eines Passivhauses verzichten, da hier doch einiges beachtet werden muss.

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    Voraussetzungen für den Bau

    Ein Passivhaus muss verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört unter anderem auch die Dichtigkeit des Hauses, bei der ein Mindestwert von n50-Luftwechselraten von 0,6 pro Stunde erreicht werden muss. Der Faktor Luftdichtigkeit ist nur über eine gute Foliendämmung zu erreichen, aus der dauerhaft keine Luft mehr austreten darf. Denn sobald die Folie eine undichte Stelle aufweist, steigt der Energieverbrauch im Haushalt stark an, da die eintretende Luft nicht ausreichend erwärmt wird und eine elektrische Wärmeerzeugung notwendig wird. Mit der richtigen Planung beim Hausbau kann hier jedoch eine optimale Dichtigkeit erreicht werden. Wichtig ist es, eventuell arbeitendes Holz zu berücksichtigen sowie die thermische Zonierung beim Passivhaus zu bedenken. 

    Tipps für angenehme Wärme

    Da im Passivhaus keine Heizkörper existieren, müssen die Temperaturunterschiede von Keller zum Obergeschoss auf anderem Wege ausgeglichen werden. Hierzu können zum Beispiel ungedämmte Zuluftrohre eingebaut werden, die in kalten Bereichen warme Luft und in warmen Räumen eher kalte Luft abgeben. Gekippte Fenster in der Nacht sind bei einem Passivhaus grundsätzlich zu vermeiden, da dadurch das gesamte Haus auskühlt. Wenn zu wenige Personen anwesend sind, wird zu wenig Feuchtigkeit produziert und die Luft trocknet stark aus. Hier ist es hilfreich, die Lüftungsanlage auf die kleinste Stufe zu stellen, wenn niemand oder nur eine Person anwesend ist. Zu lange sollte dies aber auch nicht dauern, da sonst wiederum das gesamte Haus auskühlt. Wer in einem Passivhaus viel mit Strom zusätzlich heizen muss, gibt am Ende doppelt so viel Geld aus wie geplant und das Energiesparhaus ist keines mehr.

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