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Neue Fenster - Welches Material ist das richtige?

Neue Fenster: Welches Material ist das richtige?

15.09.2011, 08:42 Uhr | fs (CF)

Wenn Sie neue Fenster kaufen wollen, sollten Sie sich im Vorfeld über die verschiedenen Materialien informieren. Denn Fenster aus Holz, Kunststoff und Aluminium haben jeweils spezifische Vor- und Nachteile.

Holzfenster: Gemütlich, aber pflegeintensiv

Echte Holzfenster wirken hochwertig und sehr gemütlich. Kiefer, Fichte, Eiche oder auch Mahagoni verfügen über gute Wärmedämmeigenschaften. Da sich das natürliche Material außerdem nicht elektrostatisch aufladen kann, haftet Staub nicht auf dem Rahmen. Zudem gelten neue Fenster aus Holz als ökologisch sinnvoll, denn für ihre Herstellung muss deutlich weniger Energie eingesetzt werden als für die Produktion von Fenstern aus Kunststoff oder Metall.

Der Nachteil von Holzfenstern ist ihre Anfälligkeit gegenüber Witterungseinflüssen. Nässe, Frost und die UV-Strahlung greifen mit der Zeit die Oberfläche an. Um Schäden zu vermeiden, ist eine aufwändige Pflege erforderlich. Spätestens alle fünf Jahre benötigen Fenster aus Holz einen neuen Außenanstrich.

Fenster aus Kunststoff: Nur wenig Pflege erforderlich

Wenn in ein Haus neue Fenster eingesetzt werden, dann handelt es sich heutzutage in den meisten Fällen um Kunststofffenster. Auch im Neubaubereich haben sich Fenster aus diesem Material durchgesetzt. Dafür gibt es gute Gründe: Die Fenster verfügen über sehr gute Wärmedämm- und Schalleigenschaften. In den Mehrkammer-Hohlprofilen verlaufen Verstärkungen aus Aluminium oder Stahl. Das sorgt für die notwendige Stabilität.

Da die Oberfläche witterungsbeständig ist, brauchen Fenster aus Kunststoff praktisch keine Pflege. Eine gelegentliche Reinigung mit einem feuchten Tuch genügt. Negativ schlägt hingegen die statische Aufladung des Materials zu Buche. Dadurch werden Staub und Schmutz angezogen. Gegenüber Holzfenstern strahlen Fenster aus Kunststoff zudem weniger Wärme und Gemütlichkeit aus.

Aluminiumfenster liegen im Trend

Mit Aluminium setzt sich im privaten Wohnbau ein weiteres Material zunehmend durch, das zuvor eher aus gewerblichen Bauten bekannt war. Neue Fenster aus Aluminium gelten als pflegeleicht und sehr beständig. In früheren Zeiten konnten Fenster aus Aluminium in Sachen Wärmedämmung nicht mit Konstruktionen aus Holz oder Kunststoff mithalten. Inzwischen hat sich das aber geändert. Dank der thermischen Trennung der Aluprofile erzielt das Material genauso gute Werte wie die anderen Werkstoffe. Für die Herstellung von Aluminiumfenstern wird allerdings sehr viel Energie benötigt.

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