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Barrierefrei bauen: Zukunft schon beim Hausbau planen

Barrierefrei bauen: Zukunft schon beim Hausbau planen

12.09.2013, 09:53 Uhr | mk (CF)

Wenn Sie einen Hausbau planen, sollten Sie Ihr neues Heim von vorneherein barrierefrei bauen. Dadurch sichern Sie sich Ihre Mobilität im Alter – und steigern gleichzeitig den Wert der Immobilie für einen eventuellen Verkauf.

Höherer Immobilienwert dank guter Planung

Wenn Sie barrierefrei bauen wollen, hat das im Zweifel nicht nur für Ihren Komfort im Alter Vorteile. Denn barrierefreie Immobilien sind sehr gefragt. Wenn Sie also das Haus irgendwann nicht mehr selbst bewohnen, sondern verkaufen möchten, hat sich die Vorausplanung beim Hausbau in finanzieller Hinsicht gelohnt. Außerdem ist barrierefreies Bauen nicht unbedingt teurer – wie das Institut für Bauforschung in Hannover laut einem Bericht der Bausparkasse Schwäbisch Hall herausgefunden hat, betragen die Mehrkosten bei einer Wohnfläche von 70 Quadratmetern nur etwa 3,2 Prozent.

Barrierefrei bauen: Das sollten Sie beachten

Grundsätzlich sollten Sie bei Ihrem Hausbau auf erhöhte Türschwellen verzichten, selbst an den Hauseingängen. Wenn Sie barrierefrei bauen wollen, ist es unbedingt erforderlich, dass alle Zugänge zum Gebäude frei zugänglich sind. Ebenso wichtig ist es, dass Sie breite Türen und große Räume mit wenigen Zwischenwänden einplanen, um die Bewegungsfreiheit innerhalb des Hauses zu gewährleisten. Grundlage für die Planung der Räume sollte der Wendekreis eines Rollstuhls sein. Wenn Sie keinen Bungalow bauen wollen, sollten Sie für das Treppenhaus innerhalb des Gebäudes ebenfalls genug Raum einplanen, damit breite Stufen, ein großzügiges Geländer und eventuell nachträglich ein Treppenlifter installiert werden können. Lichtschalter, Türsprechanlage und Bedienung für automatische Rollläden sollten Sie in geringer Höhe anbringen.

Barrierefreiheit im Bad und Schlafzimmer

Vor allem für Bad und Schlafzimmer sollten Sie beim Hausbau spezielle Vorkehrungen treffen: Beide Räume liegen idealerweise im Erdgeschoss, um mühsames Treppensteigen weitestgehend zu vermeiden. Im Bad sollten Dusche und Badewanne großzügig bemessen und leicht zugänglich sein, damit Sie leichter einsteigen und sich problemlos darin bewegen können. Ein Duschsitz, Haltegriffe an allen sanitären Anlagen und ein höhenverstellbares Waschbecken sollten Sie ebenfalls einplanen, wenn Sie Ihr neues Bad barrierefrei bauen wollen.

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