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Holzwurm bekämpfen: Was gegen den Holzschädling hilft

Was gegen den Schädling hilft  

Holzwurm erkennen und bekämpfen

22.02.2019, 07:11 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Holzwurm bekämpfen: Was gegen den Holzschädling hilft. Bei einem derart zerstörerischen Holzwurm hilft nur noch der Restaurator. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei einem derart zerstörerischen Holzwurm hilft nur noch der Restaurator. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Gemeine Nagekäfer, auch Holzwurm genannt, wird zwar nur bis zu vier Millimeter lang. Dennoch kann der Holzwurm ganze Dachstühle zerstören und in der Wohnung Stuhl und Tisch ins Wanken bringen. Wie man den Holzwurm erkennt und mit Hausmitteln bekämpft.

Ein erster Hinweis auf einen Holzwurmbefall sind kleine Löcher in Holzmöbeln. Dann ist zunächst die Frage zu klären, ob die Larven noch aktiv sind oder ob das Loch von einem älteren Befall stammt und die Tiere längst ausgezogen sind. Der Holzwurm ist die Larve eines eines Käfers, die den zerstörerischen Holzfraß verursachen, erklärt Stiftung Warentest.

Feuchte Luft begünstigt Holzwurm-Befall

Sie können nur in Holz existieren, das eine relativ hohe Feuchte besitzt. Eine der häufigsten Ursache des Befalls ist ein feuchtes Raumklima. Aber auch wenn Möbel an einer feuchten Wand oder einem feuchten Fußboden stehen, kann dies den Befall begünstigen. Dabei genügt bei Kondenswasser – welches zudem auch die Schimmelbildung begünstigt.

Äußerst selten tritt der Befall in einer dauerhaft beheizten Wohnung auf. Dann kann der Schädling nur durch Außen in den Wohnraum gelangen. Das kann etwa passieren, wenn Möbel oder Holzgegenstände, die im Keller oder in der Laube lagerten, wieder ins Wohnzimmer geholt werden.

Papiertrick entlarvt gefährlichen Holwurm-Befall

Die Aktivität des Schädlings erkennt man daran, dass regelmäßig Bohrmehl aus den Löchern austritt. Um sicher zu gehen, legen Sie ein Stück dunkelfarbiges Papier unter- oder neben die befallene Stelle. Ist hierauf nach einigen Stunden mehliger Holzstaub sichtbar, sind die Larven des Käfers noch aktiv.

Wann man zum Restaurator muss

Ein kräftiger Daumendruck auf die Stellen, an denen sich besonders viele Bohrlöcher befinden, gibt darüber Aufschluss, wie weit das Innere des Holzes bereits zernagt worden ist. Gibt die Oberfläche merklich nach, ist nicht mehr viel zu machen, und das Möbel muss restauriert werden.

Holzwurm mit Hitze bekämpfen

Ist das Möbel noch nicht derart zerfressen, kann man noch eingreifen. Für die Bekämpfung reicht oft das thermische Verfahren aus. Dafür werden kleine Gegenstände beispielsweise langsam im Backofen auf etwa 60 Grad erhitzt, bis das Holz auch im Kern die Temperatur erreicht hat. Anschließend kühlen die Gegenstände, beispielsweise über Nacht, bei geschlossener Ofenklappe ab. Das sollte reichen, um lebende Parasiten absterben zu lassen.

Größere Gegenstände könne man auch in einer Saunakabine in gleicher Weise behandeln", rät Stiftung Warentest. Verzichten Sie dabei auf die Aufgüssen, denn sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit.

Ein eisiger Winter hilft auch

Auch eisige Kälte könne helfen, den Schädling zu bekämpfen. Stellen Sie die befallenen Stücke bei unter minus 10 Grad nach draußen. Kleine Gegenstände lassen sich einige Zeit in der Tiefkühltruhe lagern, falls da noch Platz ist.

Holzwurm mit Salmiakgeist bekämpfen

Doch Vorsicht bei allen thermischen Verfahren: Die Oberflächenbehandlung des Holzes, vielleicht eine Politur auf Schellack- oder Wachsbasis, muss das auch mitmachen, rät Stiftung Warentest. Falls Ihnen das Risiko zu hoch ist und Sie eine Behandlung mit chemischen Verfahren bevorzugen, können Sie es zunächst einmal mit Salmiakgeist versuchen. Dieses Mittel reizt aber die Schleimhäute stark. Daher sollte man es besser im Freien verwenden. Spritzen Sie es mithilfe einer Injektionsspritze in die Löcher, bis es an anderer Stelle wieder austritt. Schutzbrille und Handschuhe sind hierbei Pflicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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