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Mini-Akkuschrauber überraschen im Test: So stark sind sie

Akkuschrauber  

Mini-Akkuschrauber überzeugen im Test

17.06.2016, 10:08 Uhr | dpa-tmn

Mini-Akkuschrauber überraschen im Test: So stark sind sie. Mini-Akkuschrauber ersparen dem Heimwerker viel Mühe. (Quelle: dpa)

Mini-Akkuschrauber ersparen dem Heimwerker viel Mühe. (Quelle: dpa)

Mini-Akkuschrauber leisten mehr als gedacht: Eigentlich nur für den gelegentlich Einsatz gedacht, überraschen die Geräte durch ihre Leistung. Viel Geld muss man nicht für sie ausgeben - und selbst für ambitionierte Heimwerker lohnt sich die Anschaffung. Welche Geräte im Produkttest überzeugten.

Mini-Akkuschrauber befestigen Schraube um Schraube im Akkord, die man sonst mühevoll mit Hand und Schraubenzieher eindrehen müsste. Selbst für kleinere Bauprojekte sollen sie taugen. Die Zeitschrift "Selbst ist der Mann" (Ausgabe Juli 2016) hat zehn Modelle getestet - und war vom positiven Ergebnis überrascht. Redakteur Peter Baruschke empfiehlt die Geräte sogar ambitionierten Heimwerkern.

Mini-Akkuschrauber lassen sich vielseitig einsetzen

"Wir haben solche Geräte schon mal getestet und waren überrascht, wie viel man damit tun kann", erklärt Baruschke. "Dabei haben wir mit nicht mal so kleinen Schrauben getestet." Das verlange den Geräten einiges ab. Das beteiligte Prüfinstitut, der Tüv Rheinland, hatte im Vorfeld erwartet, dass sich 20 bis 30 Schrauben mit der Laufleistung der Akkus verarbeiten lassen. "Am Ende waren es teils weit über 100", berichtet Baruschke. Und das bei nur einer Akkuspannung von vier Volt ohne Vorbohren des Holzes. Das Urteil: Die Geräte sind in den vergangenen Jahren immer besser geworden.

Worauf man achten muss

"Es gibt zwei Nachteile, die ambitionierte Handwerker nicht so toll finden", berichtet Baruschke, der als zuständiger Redakteur in der Test-Werkstatt dabei war. Ausgerechnet bei den schon gelobten Akkus fiel etwas negativ auf: "Sie brauchen oft ziemlich lange, bis sie wieder voll sind." Üblich seien drei Stunden, ein Gerät benötigte zehn. Weiteres Manko: Die Akkus sind fest eingebaut. Lässt ihre Gesamtkonstitution nach, können sie nicht einfach ausgetauscht werden. Grundsätzlich lässt sich sagen: "Die ganz billigen Geräte um die 10 Euro sind eher nicht zu empfehlen." Die Modelle in der Preisspanne 35 Euro bis 50 Euro schnitten aber alle gut ab. Dabei handelte es sich ausschließlich um Markengeräte.

Welche Arbeiten die Geräte gut erledigen

Fürs Schrauben sind die Werkzeuge ideal. Die geringe Drehzahl der Akku-Schrauber ermöglicht sonst allenfalls ein Vorbohren, aber kein Bohren. "Es gibt zwar entsprechendes Zubehör, aber das macht keinen Spaß bei den Geräten", sagt Baruschke. Aber er erlebte noch eine Überraschung im Test: "Gedacht sind sie schon für gelegentlichen Gebrauch", erläutert der Heimwerkerexperte. "Aber inzwischen muss ich sagen, man kann die Geräte auch ambitionierten Heimwerkern empfehlen. Etwa wenn sie nicht in der Werkstatt, sondern unterwegs sind und am Haus etwas befestigen wollen." Allerdings schränkt Baruschke auch ein: Es ist immer noch ein handliches Zusatzgerät zur Basisausrüstung.

Worauf ist beim Kauf achten?

Es sind Mini-Schrauber - und das heißt: "Wer große Hände hat, kommt an seine Grenzen. Teils ist damit die Bedienung schwierig." Der Experte rät, im Handel am Ausstellungsgerät Bits reinzustecken. Verschwinden sie? "Manche liegen sehr tief drin, so dass man sie nur schlecht mit der Hand wieder herausholen kann", erklärt Baruscke. Halten die Bits gut? "Es braucht einen starken Magneten."

Die Testsieger der Zeitschrift "Selbst ist der Mann"

Von den insgesamt zehn getesteten Mini-Akkuschraubern erhielten acht die Note "gut". Einmal wurde ein "Ausreichend", einmal ein "Mangelhaft" vergeben. Testsieger sind:

  • das Modell CS 3653 LC von Black&Decker (Note 1,7; im Handel um die 50 Euro)
  • CSD 4107 BG von Ryobi (Note 1,8; im Handel ab 35 Euro)
  • IXO von Bosch (Note 1,9; im Handel ab 35 Euro.)

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