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Umweltfreundliche Weihnachtsdeko

08.12.2011Lesedauer: 2 Min.
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Eine schöne Weihnachtsdeko macht gleichermaßen Kindern und Erwachsenen Freude. Jedoch bergen viele Artikel ernstzunehmende gesundheitliche Gefahren: Ihre Duftstoffe können Allergien auslösen, unbeaufsichtigte Kerzen Hausbrände verursachen, Baumschmuck mit Schadstoffen belastet sein. Darauf sollten Sie bei Ihrer Weihnachtsdeko achten.

Weihnachtswichtel, bunte Kugeln, künstliche Kekse und Potpourris mit Bratapfelduft – was in der Adventszeit glänzt, glitzert und gut riecht, ist für die Nutzer und die Umwelt oftmals problematisch. Die folgenden Deko-Artikel sind mit Vorsicht zu genießen:

Kerzen

Brennende Kerzen sind grundsätzlich ein Brandrisiko – vor allem wenn man sie außer Acht lässt. Wer auch nur kurz das Zimmer im Kerzenschein verlässt, handelt grob fahrlässig und muss den Schaden aus der eigenen Tasche bezahlen. Duftkerzen sind besonders gefährlich: Aufgrund der verwendeten Stoffe kann es bei ihrem Gebrauch zu einem Wachsbrand kommen. Sichere Kerzen erkennt man an dem RAL-Gütezeichen, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Düfte

Dekorateure sollten auf heimelige Duftstoffe, ob als Kerzen, Ölen oder Raumsprays, möglichst verzichten, da die aromatisierten Stimmungsmacher die Raumluft unnötig belasten. Bei Allergikern und empfindlichen Personen können sie Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Husten oder Hautausschläge verursachen.

Besonders belastend wirken Duftstoffe auf Kleinkinder bis zu drei Jahren und Haustiere. Duftöle sind vor allem für Katzen gefährlich, da die Gefahr besteht, dass sie die wohlriechende Flüssigkeit auflecken.

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Die ARD-Intendanten v.l.n.r.: Manfred Krupp (HR), Prof. Dr. Karola Wille (MDR), Dr. Katja Wildermuth (BR), Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab, Programmdirektorin Christine Strobl, Martin Grasmück (SR), Dr. Yvette Gerner (Radio Bremen), Joachim Knuth (NDR). Vorne Ex-RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, Tom Buhrow (WDR) und Dr. Kai Gniffke (SWR).


Deko-Figuren und Baumschmuck

Material und farbige Verzierungen von Anhängern und Co. können schädliche Inhaltsstoffe wie Weichmacher, Schwermetalle oder Azofarbstoffe enthalten. Zudem ist schmückendes Dekor oft mit leicht verschluckbaren Kleinteilen verziert. Es bildet deshalb eine stetige Gefahr für Säuglinge und Kleinkinder, die ihre Umwelt gerne mit dem Mund erkunden. Buntes und glitzerndes Beiwerk sollte also außerhalb der Reichweite von Kindern aufgestellt beziehungsweise aufgehängt werden.

Auch aus Plastik hergestellte sowie batteriebetriebene Weihnachtsdeko ist nicht empfehlenswert, da sie besonders schädlich für die Umwelt ist. Außerdem ist es wichtig, bei Weihnachtsdeko auf die Qualität und Herkunft zu achten: Billige Importware wird oft ohne Einhaltung von Sicherheitsstandards weder für die Arbeiter noch für die Verbraucher produziert. Gute Qualität lohnt sich, denn einmal angeschafft und alle Jahre wieder verwendet, sparen höherwertige Schmuckstücke unnötigen Abfall und langfristig auch Geld.

Pflanzenteile

Wer auf natürliche Weihnachtsdeko setzt, sollte nur einheimische Pflanzen wie Tannengrün und Tannenzapfen ins Haus holen. Um besser haltbar zu sein, werden importierte Pflanzenteile aus fernen Ländern – etwa Samenkapseln, getrocknete Blätter oder Blüten – oft mit Pestiziden behandelt. Die schädlichen und manchmal auch giftigen Stoffe werden dann über die Haut aufgenommen.

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