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Weihnachtsbaumsaison startet mit stabilen Preisen

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Saison gestartet  

So teuer ist dieses Jahr der beliebteste Weihnachtsbaum

19.12.2017, 07:06 Uhr | Peter Zschunke, Katja Fischer, dpa, jb, t-online.de

Weihnachtsbaumsaison startet mit stabilen Preisen. Closeup of Christmas-tree (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Guschenkova)

Welcher Baum ist dieses Jahr im Trend? (Quelle: Guschenkova/Thinkstock by Getty-Images)

Beim Weihnachtsbaumkauf suchen die Kunden nach Einschätzung des Erzeugerverbands zunehmend regionale Produkte. Doch können Sie auch mit stabilen Preisen rechnen?

18 bis 23 Euro je Meter seien für die beliebte Nordmanntanne fällig, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger im badischen Bühl, Martin Rometsch, der Deutschen Presse-Agentur. Blaufichten kosten zwischen 10 und 16 Euro, Rotfichten gehen für 6 bis 10 Euro je Meter weg. 75 bis 80 Prozent der Kunden bevorzugen Nordmanntannen.

Insgesamt dürften in diesem Jahr wieder rund 25 Millionen Weihnachtsbäume in Deutschland verkauft werden. Der Absatz sei stabil. Die Zahl beruht nach Angaben des Geschäftsführers aber auf Schätzungen.

Vom Stand oder selbst geschlagen?

Die Kunden greifen zunehmen zu Bäumen, die in Deutschland gewachsen sind. Der Importanteil liegt bei etwa 10 Prozent. Gut 30 Prozent der Bäume werden nach Rometschs Angaben direkt bei den landwirtschaftlichen Betrieben gekauft. Weitere gut 30 Prozent kommen über den Straßenhandel zum Kunden. Der Rest wird in Garten- und Baumärkten sowie Supermärkten angeboten. Auch der Onlinehandel ist inzwischen vertreten.

Diese Ansprüche gibt es

Gerade gewachsen, nach allen Seiten ebenmäßig geformt sowie zwischen 1,50 Meter und 1,75 Meter groß: So sieht der ideale Weihnachtsbaum in diesem Jahr aus. "Die Ansprüche an die Qualität nehmen zu", sagt der Geschäftsführer des Waldbesitzerverbands für Rheinland-Pfalz, Wolfgang Schuh. Bei solchen makellosen Bäumen seien die Preise mit einer Spanne von 18 bis 23 Euro für den Meter Nordmanntanne stabil - bei krumm gewachsenen Bäumen seien die Preise leicht unter Druck.

Die ersten Bäume werden in diesen Tagen geschlagen, das sind vor allem Schmuckbäume für Straßen und öffentliche Räume. Die verkaufsstärksten Tage sind die Samstage vor dem zweiten und dritten Advent. Die Bäume seien in diesem Jahr gut gewachsen und hätten von ausreichend Niederschlägen im Sommer profitiert, erklärt der Waldbesitzerverband.

Die naturnah bewirtschafteten Weihnachtsbaum-Kulturen seien auch für den Artenschutz wichtig. Und ein Baum aus der Region sei auch für den Klimaschutz sinnvoll: Schuh plädiert dafür, "Bäume zu kaufen, die nicht erst durch die ganze Republik transportiert werden".

Ungebrochen ist der Trend zur Tanne, insbesondere zur Nordmann-Tanne mit ihren weichen grünen Nadeln und ihrer hohen Haltbarkeit im Zimmer. Einen künstlichen Weihnachtsbaum stellen sich nach Angaben Schuhs bundesweit 10 bis 15 Prozent der Haushalte ins Wohnzimmer. Schuh: "Da hoffen wir, dass das nicht weiter steigt  die Kunstbäume sehen leider immer natürlicher aus, auch wenn sie nicht riechen."

Auf Naturbelassenheit achten

Bei der Großproduktion von Weihnachtsbäumen bleibt es nicht aus, dass Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. "Die Bäume wachsen eben nicht auf einer romantischen schneebedeckten Waldlichtung, sondern Reihe an Reihe auf einem Feld", erklärt Christoph Rullmann, Bundesgeschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Bonn. Um sie am Boden grasfrei zu halten, werden mechanische Mittel und sogar tierische Helfer wie Schafe oder Enten eingesetzt. Aber manchmal muss es eben auch ein chemisches Mittel sein. Es gibt Zertifikate und Siegel, die auf Herkunft und Produktionsbedingungen der Bäume hinweisen.

Oelkers vom Verband der Weihnachtsbaumerzeuger betont hingegen: "Pflanzenschutzmittel werden nur bei Bedarf verwendet. Und spätestens sechs bis sieben Monate vor der Ernte, also im März oder April, werden sie ganz abgesetzt." Reine Bio-Bäume, die völlig ohne Chemie auskommen, seien aber doch selten. Ohne Düngung würden die Bäume nur gelbe, dünne Nadeln entwickeln. "Das entspricht nicht den Vorstellungen von einem prächtigen Weihnachtsbaum. Der Verbraucher will sattgrüne, feste Nadeln", so Oelkers. Verkaufsstellen mit ökologischen Bäumen können Verbraucher auf der Liste von Robinwood finden.

Und darauf können sie auch in diesem Jahr hoffen: Der durchwachsene Sommer hat den Bäumen gut getan. Die meisten Tannen werden daher gut gewachsen sein, laut Experten. 

Welcher Tannenbaumschmuck im Trend liegt, erfahren Sie hier.

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