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Wärmebrücken - Erhöhter Wärmeverlust

Wärmebrücken: Erhöhter Wärmeverlust

19.07.2011, 12:55 Uhr | sk (CF)

Wo verschiedene Bauteile des Hauses aufeinander stoßen, entsteht schnell eine Wärmebrücke. Sie führt zu Verlust von Wärme und damit zu steigenden Heizkosten. Durch eine sinnvolle Planung und eine sorgfältige Bauausführung lassen sich die Effekte allerdings minimieren.

Die Schwachstellen des Hauses

Wo die Wand in die Decke oder in ein Fenster übergeht, stoßen unterschiedliche Materialien aufeinander. Wo immer das an der äußeren Hülle eines Hauses geschieht, entstehen geradezu zwangsläufig Schwachstellen. Hier ist der Verlust von Wärme größer als an anderen, besser gedämmten Stellen. Experten sprechen daher von Wärmebrücken. Mit einer Wärmebildkamera ist eine solche Wärmebrücke besonders leicht zu erkennen. Sie erscheint in roten Farben und hebt sich damit deutlich von den grünen oder blauen Farben am Rest der Wand ab. Ganz vermeiden lassen sich Wärmebrücken und damit auch der Verlust von Wärme nicht. Doch Architekten, Bauherren und Baufirma können einiges tun, um die Effekte zumindest in Grenzen zu halten.

Kompakte Bauweise reduziert Wärmebrücken

Erker, Türmchen und eine verwinkelte Bauweise entsprechen genau dem Geschmack vieler Bauherren. Sie sollten aber bedenken, dass die Zahl der Schwachstellen am Haus durch solche Formen deutlich steigt. An jedem herausragenden Erker und an jedem Balkon droht eine Wärmebrücke. Je einfacher und kompakter das Haus geplant wird, desto weniger Wärmebrücken entstehen. Bauherren sollten also gemeinsam mit ihrem Architekten überlegen, ob ein pfiffiges Detail den zu erwartenden Verlust von Heizenergie wirklich wert ist. Wichtig ist außerdem eine besonders sorgfältige Bauausführung an sämtlichen Übergängen. Im Zweifel sollten Sie Ihre Baufirma regelmäßig vom Architekten oder einem unabhängigen Baubegleiter überprüfen lassen. So können unnötige Schwachstellen beziehungsweise eventuelle Fehler noch rechtzeitig ausgebessert werden.

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