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Solarförderung: Für wen sich Solaranlagen lohnen

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Die wichtigsten Fragen beantwortet  

Lohnt sich die Solaranlage noch?

26.03.2012, 12:55 Uhr | dpa-tmn

Solarförderung: Für wen sich Solaranlagen lohnen. Row of solar panels  on roof (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Ben-Schonewille)

Ob sich eine Solarstromanlage auf dem Dach lohnt, hängt vor allem von den örtlichen Bedingungen ab. (Quelle: Ben-Schonewille/Thinkstock by Getty-Images)

Die Bundesregierung hat die Einspeisevergütung für Solarstrom vor Kurzem massiv gekürzt. Seit dem 9. März gelten die reduzierten Fördermittel. Das wirft einige Fragen auf. Vor allem sind sich viele Hausbesitzer unsicher, ob es sich immer noch lohnt, eine neue Anlage auf das Dach zu setzen? Wir haben die wichtigsten Antworten zusammengestellt.

Ist die Einspeisevergütung bald zu niedrig?

Es lohnt sich trotzdem noch. "Auf jeden Fall", meint Holger Krawinkel vom Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin. Denn man spare grundsätzlich Stromkosten, wenn man hausgemachten Strom erst einmal selbst verbraucht. Krawinkel rät daher, nur die Überschüsse in das Netz einzuspeisen. Außerdem sind die Preise für Photovoltaikanlagen seit einiger Zeit "dramatisch" gesunken, so Georg Kruhl von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Dortmund.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) ermittelte, dass fertig installierte Aufdach-Solarstromanlagen mit einer Leistung von bis zu 100 Kilowatt 2011 mehr als 58 Prozent billiger waren, als fünf Jahre zuvor. Die Modulpreise liegen laut Krawinkel durchschnittlich derzeit bei 700 bis 800 Euro pro Kilowatt.

Welche Faktoren sind ausschlaggeben für die Wirtschaftlichkeit?

Ob sich eine Solarstromanlage auf dem Dach lohnt, hängt nicht allein von der Einspeisevergütung und dem Anlagenpreis, sondern vor allem von den örtlichen Bedingungen ab. Denn diese bestimmen, wie viel Strom am Standort überhaupt produziert werden kann und wie viel Vergütung man in der Summe bekommt. Worauf es bei Photovoltaik-Anlagen für Hausbesitzer ankommt, erfahren Sie hier.

An welchem Standort lohnt sich die Stromproduktion besonders?

Die Sonneneinstrahlung auf die Anlage variiert in Deutschland von Standort zu Standort stark. Das ist nicht grundsätzlich ein Nord-Südgefälle. Laut BSW erreichen Bremen und Hamburg, aber auch Orte in Rheinland-Pfalz im Jahr nur bis zu 950 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Hingegen können Anlagen in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns über 1050 erzielen, in Bayern sind stellenweise bis zu 1200 möglich. Die Werte für ganz Deutschland findet man zum Beispiel hier.

Wie sieht das optimale Dach aus?

"Es sollte möglichst nach Süden ausgerichtet sein", sagt Kruhl. "Bis 45 Grad Abweichung von der Südrichtung hat man nur geringe Einbußen." Zeigt hingegen die Fläche nach Osten oder Westen, müsste mit Leistungseinbußen von bis zu 20 Prozent gerechnet werden. Der Neigungswinkel des Daches betrage optimalerweise 30 bis 50 Grad. Auf Flachdächern kommen die Anlagen auf entsprechend ausgerichtete Ständer. Daneben schränken Schatten durch Satellitenschüsseln, Schornsteine und Bäume die Stromproduktion stark ein. Auch sollte man für die Zukunft Baulücken auf Nachbargrundstücken in Blick haben.

Wie sicher ist meine Einspeisevergütung?

Wer eine Photovoltaikanlage installiert, bekommt die zum Zeitpunkt des Einstiegs festgeschriebene Vergütungshöhe garantiert für einen Zeitraum von 20 Jahren. Das sichert der Staat zu. Wer also bereits eine Anlage in Betrieb hat, muss keine Kürzungen befürchten.

Für Anlagen, die seit Januar 2012 ans Netz gegangen sind, erhält ihr Besitzer 24,42 Cent je Kilowattstunde. Ab 9. März könnten es für Dachanlagen nur 19,5 Cent sein – über den genauen Zeitpunkt muss aber der Bundestag noch entscheiden. Ab 1. Mai soll diese Summe jeden Monat um 0,15 Cent weiter gekürzt werden. Wie viel man erwarten kann für seine Anlage, berechnet zum Beispiel der BSW-Vergütungsrechner.

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