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Wasserverbrauch senken mit Grauwasser

Wasserverbrauch senken mit Grauwasser

26.03.2012, 10:01 Uhr | em (CF)

Durch das Recyceln von Grauwasser kann der Wasserverbrauch deutlich gesenkt werden. Schließlich ist Wasser eine wertvolle Ressource, die – weltweit betrachtet – nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung steht. Zudem ist für die Aufbereitung von Abwässern ein hoher Energieaufwand erforderlich.

Was ist Grauwasser?

Beim durchschnittlichen Wasserverbrauch fallen pro Person täglich 55 Liter Grauwasser an, meldet die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e. V. (fbr) auf der Webseite bauen.de. Als „Grauwasser“ bezeichnet man das im Haushalt anfallende Abwasser aus Dusche, Badewanne, Waschbecken, Spüle, Geschirrspüler und Waschmaschine, das im Unterschied zum „Schwarzwasser“ aus der Toilette keine Fäkalien enthält und nur gering mit Schadstoffen belastet ist. Laut den Hamburger Wasserwerken (hamburgwatercycle.de) weist Grauwasser eine wesentlich geringere Konzentration von Bakterien, Chemikalien und Medikamentenrückständen auf als Schwarzwasser.

Unaufwendigeres Recycling

Durch die Nutzung von Grauwasser lässt sich der Trinkwasserverbrauch auf umweltverträgliche Art und Weise senken. Gleichzeitig wird die Wasseraufbereitung entlastet. Normalerweise wird Grauwasser zusammen mit Schwarzwasser und Regenwasser durch die Kanalisation zu einer Kläranlage transportiert, wo das Schmutzwasser aufwendig gereinigt wird. Dabei ist Grauwasser alleine wesentlich einfacher und energiesparender zu reinigen und aufzubereiten als das fäkalienhaltige Schwarzwasser. In manchen Gemeinden wird das Grauwasser daher bereits vom Schwarzwasser getrennt und einer separaten Wiederaufbereitung zugeführt.

Individuellen Wasserverbrauch senken

Mit einer hauseigenen Grauwasseranlage können Sie Ihren Wasserverbrauch effektiv senken. Für bestimmte Zwecke – wie die Toilettenspülung, die Bewässerung des Gartens oder zum Putzen – können Sie dann das recycelte Grauwasser statt des kostbaren Trinkwassers verwenden. In der Anlage wird das Grauwasser ohne chemische Zusätze gefiltert und gespeichert. Schmutz- und Reststoffe werden in die Kanalisation gespült. Ist der Wasserverbrauch zu hoch, wird automatisch Trinkwasser nachgespeist, sodass Ihnen für alle Tätigkeiten stets genug Wasser zur Verfügung steht. Aufbereitetes Grauwasser darf zwar nicht getrunken werden, ansonsten stellt es jedoch kein hygienisches Risiko dar. Selbst die Hände können Sie sich damit waschen. Damit ist das Recycling von Grauwasser eine umweltschonende und risikoarme Methode zur Senkung des Wasserverbrauchs im Haushalt.

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