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Eiche gilt als bestes Brennholz

Heizen mit Holz  

Eiche gilt als bestes Brennholz

29.11.2013, 11:41 Uhr | ah (CF)

Zahlreiche Kaminofenbesitzer schwören auf Eiche als Brennholz. Welche Eigenschaften diese Holzart beim Verbrennen aufweist und welche Vorteile und Nachteilen Sie beim Heizen mit Eiche erwarten, erfahren Sie hier.

Eiche: Vielseitig einsetzbares Hartholz

In Deutschland ist die Eiche weit verbreitet. Sie wächst in Mischwäldern und zeichnet sich durch ein besonders langes Wachstum aus. Eine Eiche kann bis zu tausend Jahre alt werden und einen Umfang von bis zu zehn Metern erreichen.

Da das Holz besonders hart und widerstandsfähig ist, wird es bevorzugt als Bauholz verwendet. Bäume, die schief wachsen oder ungünstig stehen, werden hingegen zu Brennholz weiterverarbeitet. Die Verwendung von Eiche als Brennholz ist weit verbreitet. Aufgrund seiner positiven Eigenschaften gilt diese Holzart vielen als das beste Brennholz überhaupt.

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Eiche als Brennholz: Vorteile

Mit einer Rohdichte von rund 660 Kilogramm pro Kubikmeter weist Eichenholz eine ausgesprochen hohe Dichte auf, berichtet das Infoportal "kaminholz-wissen.de". Daher verbrennt es nicht nur sehr langsam, sondern gehört auch in puncto Heizleistung neben Buche, Kirsche und Esche zu den Spitzenreitern: Der Brennwert liegt bei 2100 KWh/rm.

Damit ist Eiche als Brennholz zum Heizen hervorragend geeignet. Da das Holz nicht harzig ist, verursacht es kaum Funkenflug und bildet eine gute Glut. Zudem ist Eichenholz leicht aufzuspalten: Das Spalten von Hand verursacht selbst bei astreichem Holz wenig Probleme.

Eiche als Brennholz: Nachteile

Auf Heizleistung und Brenndauer hat die hohe Dichte von Eichenholz positive Auswirkungen – auf den Trocknungsprozess jedoch nicht. Eichenholz muss nach dem Schlagen zwei bis drei Jahre gelagert werden, bevor es verfeuert werden kann. Zudem ist das Holz besonders schwer und somit etwas umständlicher zu handhaben. Ein weiterer Nachteil von Eiche als Brennholz ist, dass es kein schönes Flammenbild erzeugt und beim Verbrennen einen eigentümlichen Geruch verströmt.

Das liegt an der hohen Konzentration von Säuren und Gerbstoffen, die auch starke Verschmutzungen im Kaminofen verursachen können. Daher ist Eiche als Brennholz für einen offenen Kaminofen weniger geeignet. Zum Heizen im geschlossenen Kaminofen eignet sich Eichenholz hingegen hervorragend.

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