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Wasserführender Kamin als Heizungssystem

Kamin  

Wasserführender Kamin als Heizungssystem

22.11.2013, 10:06 Uhr | nk (CF)

Mit einem Kaminofen schaffen Sie knisternde Gemütlichkeiten zu Hause und können zugleich Energiekosten sparen. Ein wasserführender Kaminofen kann an die Zentralheizung angeschlossen werden, sodass keine Energie verschwendet wird. Hier finden Sie nützliche Informationen zum Heizen mit Kaminenergie.

Wasserführender Kaminofen: Überschüssige Energie nutzen

Ein konventioneller Kaminofen gibt seine Energie als Wärme in der Regel nur an den Raum ab, in dem er steht – dabei wird oft mehr Energie als nötig produziert. Ein wasserführender Kaminofen wird hingegen an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen, sodass die überschüssige Energie der Heizung Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses zugutekommt. „Ein wasserführender Ofen gibt nur einen Teil seiner Wärme als Strahlungswärme an den Aufstellraum ab“, erklärt Annekathrin Schmitt vom HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik in Frankfurt am Main. „Der andere Teil wird über einen Wasserwärmetauscher entzogen, über einen Pufferspeicher in das Zentralheizungssystem eingespeist und dort zum Heizen weiterer Räume oder zur Warmwasserbereitung genutzt.“

Mit Holzpellets heizen

Ein wasserführender Kaminofen kann theoretisch mit fast allen Brennmaterialien befeuert werden. Mit Abstand am effektivsten und sinnvollsten sind jedoch Holzpellets. Die preiswerten und leistungsstarken Holzpresslinge eignen sich hervorragend für das sparsame Heizen eines wasserführenden Ofens.

Generell gibt es zwei Arten von derartigen Öfen. Zum einen ein wasserführender Kaminofen, der an von vornherein dazu konzipiert wurde, an Ihre Zentralheizung angeschlossen zu werden – diese Ausführung ist in der Regel am leistungsstärksten. Zum anderen gibt es Kaminöfen mit aufgesetztem Wasserteil – diese Bauart hat etwas weniger Leistung, ist dafür aber preiswerter und leichter.

Dies sollten Sie beachten

Ein wasserführender Kaminofen kann nicht unbedingt an jeder Stelle im Haus aufgebaut werden. Der Kaminofen sollte möglichst am Anfang des Zentralheizungskreislaufes eingebunden werden und nicht an irgendeiner beliebigen Stelle, da es ansonsten zu Problemen und Störungen kommen kann.

Die Anpassung an die Zentralheizung ist durchaus teuer und kann rund 6.000 Euro kosten. Zusätzlich zum Kaminofen benötigen Sie noch einen Pufferspeicher, eine Umwälzpumpe, eine Steuerungseinheit und eine Rücklaufanhebung. Ob sich die Anschaffung lohnt, sollte vorher mit einem Fachmann durchgerechnet werden. Die komplizierte Installation muss von einem Heizungsbauer durchgeführt werden.

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