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Flachs: Dämmen mit heimischer Naturfaser

Dämmung  

Flachs: Dämmen mit heimischer Naturfaser

02.12.2013, 10:00 Uhr | kt (CF)

Flachs, auch Gemeiner Lein genannt, ist eine Pflanze, die als ökologischer Dämmstoff verwendet werden kann. Keine andere Naturfaser hat einen besseren Wärmedämmwert. Wissenswertes zum Dämmen mit Flachs erfahren Sie hier.

Dämmstoff Flachs: Herstellung

Der Dämmstoff Flachs wird aus den Fasern der in Deutschland heimischen Flachspflanze hergestellt. Dazu werden die Pflanzenfasern verfilzt, mit dem Brandschutzmittel Borsalz behandelt und anschließend mit dem natürlichen Klebstoff Kartoffelstärke verklebt. Um das Volumen der Dämmmatten zu vergrößern, kann Polyester als Stützmaterial hinzugefügt werden. Flachsmatten können bis zu 25 Prozent Polyester enthalten. Einige Produzenten verzichten jedoch aus ökologischen Gründen auf die Beigabe des Kunststoffs. Anschließend werden die Dämmmatten in unterschiedliche Größen zugeschnitten. 

Dämmen mit Flachs: Einsatzgebiete

Flachs eignet sich zum Dämmen von Dächern und Innenräumen. Da die Dämmmatten eine hohe Elastizität aufweisen, können Sie bei der Dachdämmung einfach zwischen Sparren und Holzständer geklemmt werden. Darüber hinaus wird das Material bevorzugt zur Wärmedämmung und Schalldämmung von Innenräumen, Raumtrennwänden und Wänden in Holzrahmen- und Holztafelbauweise genutzt. Zur Außendämmung von Dach und Fassade eignet sich die Naturfaser nicht.

Vorteile und Nachteile von Flachs

Dass Flachs bevorzugt zum Dämmen von Innenräumen eingesetzt wird, ist kein Zufall. Denn die Naturfaser ist diffusionsoffen und kann bis zu zwanzig Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit speichern. Damit trägt das Material entscheidend zur Verbesserung des Raumklimas bei. Zudem bietet Flachs eine ökologische Alternative zu künstlichen Dämmstoffen: Das Material besteht größtenteils aus nachwachsenden Rohstoffen, wird energiesparend hergestellt und kann unkompliziert entsorgt werden. Darüber hinaus ist es im Hinblick auf den Wärmedämmwert der Spitzenreiter unter den Naturfaser-Dämmplatten. Nachteile bietet das Dämmen mit der Naturfaser nur wenige: Zu bemängeln sind lediglich die begrenzten Einsatzgebiete und der Preis, der im Vergleich zu synthetisch hergestellten Dämmmaterialien relativ hoch ist.

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