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Produktion von Öko- und Kohlestrom 2018 erstmals gleichauf

Energiewende-Rückblick 2018  

Produktion von Kohle- und Ökostrom 2018 erstmals gleichauf

06.01.2019, 10:23 Uhr | Teresa Dapp, dpa

Produktion von Öko- und Kohlestrom 2018 erstmals gleichauf . Kraftwerk Neurath von RWE (Quelle: imago/Future Image)

Kraftwerk: Der Anteil von Kohle an der Gesamtproduktion lag 2018 laut der Denkfabrik Agora Energiewende bei 35,2 Prozent. (Quelle: Future Image/imago)

Im vergangenen Jahr konnten aus erneuerbaren Energien genau so viel Strom gewonnen werden, wie aus Braun- und Steinkohle. Der rasante Anstieg von Ökostrom hat eine einfache Erklärung.

Die erneuerbaren Energien haben im vergangenen Jahr Experten zufolge in Deutschland erstmals so viel Strom geliefert wie Braun- und Steinkohle. Der Anteil von Wind, Sonne und weiteren Ökostromquellen an der Gesamtproduktion lag 2018 laut der Denkfabrik Agora Energiewende bei 35,2 Prozent – die Kohle kam auf den gleichen Wert. Der Ökoanteil am Stromverbrauch stieg demnach sogar auf 38,2 Prozent. Er liegt etwas höher als bei der Produktion, weil Deutschland auch im vorigen Jahr wieder Strom exportiert hat.

Grund für die Entwicklung ist den Daten zufolge nicht nur ein Anstieg der Ökostrommenge, sondern auch ein deutlicher Rückgang bei der Stromproduktion aus Steinkohle. Die Abnahme der Braunkohleverstromung nennen die Experten dagegen nur "marginal".

Milder Winter verringert CO2-Belastung

Der Energiewenderückblick 2018 wird am Montag in Berlin veröffentlicht. Der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) sank im vergangenen Jahr überraschend stark, nämlich um mehr als 50 Millionen Tonnen oder 5,7 Prozent. Das sei aber hauptsächlich auf den milden Winter zurückzuführen – und auf ein leicht gesunkenes Produktionsniveau bei den energieintensiven Industrien sowie hohe Preise für Diesel und Benzin.



Schon der nächste durchschnittlich kalte Winter und kleine konjunkturelle Veränderungen würden die positive Entwicklung wieder zunichte machen, warnt der Direktor von Agora Energiewende, Patrick Graichen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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