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Hochbeet selber bauen: Tipps zum Hochbeet anlegen

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Rückenschonende Gartenarbeit  

So einfach bauen Sie ein praktisches Hochbeet

05.06.2018, 10:42 Uhr | jb, t-online.de

Hochbeet selber bauen: Tipps zum Hochbeet anlegen. Frau bearbeitet Hochbeet (Quelle: Getty Images/fotografixx)

Hochbeet: Ein Hochbeet schont den Rücken. (Symbolbild) (Quelle: fotografixx/Getty Images)

Gegen Rückenschmerzen bei der Gartenarbeit gibt es ein bewährtes Mittel: das Hochbeet. Es wird in Tischhöhe angelegt, so dass Sie sich bei der Gartenarbeit kaum bücken müssen.

Hochbeete bieten beste Nährstoffe für Pflanzen, deshalb eignen sie sich anfangs besonders gut für den Anbau von stark zehrenden Pflanzen wie Kohlarten, Salat und Lauch.

Die Vorteile eines Hochbeets

Das Hochbeet ermöglicht nicht nur eine bequeme und rückenfreundliche Gartenarbeit. Durch die höhere Bodentemperatur, die hier herrscht, wachsen Gemüse und Kräuter deutlich schneller und können so auch wesentlich früher geerntet werden. Darüber hinaus sind im Beet maximale Nährstoffe enthalten und die hier wachsenden Pflanzen sind ideal vor Schneckenfraß geschützt. Ein Hochbeet bietet somit optimale Anbaubedingungen.

Unser Tipp
Zwar herrschen im Hochbeet ab dem Frühjahr höhere Temperaturen als im tieferliegenden Erdreich, im Winter hingegen friert die Erde hier allerdings eher durch, da die Wärme an allen Seiten entweichen kann. Ein Hochbeet sollte daher nur saisonal bewirtschaftet werden.

Die Maße eines Hochbeets

Wenn Sie ein Hochbeet in Ihrem Garten anlegen möchten, sollten Sie rechtzeitig mit der Planung beginnen. Ideal sind hierfür der Herbst oder das Frühjahr. Zuerst wird der Boden gut 20 bis 30 Zentimeter tief ausgehoben. Das Beet sollte dabei nicht zu breit geplant werden, damit Sie die gesetzten Pflanzen von allen Seiten gut erreichen können. In der Regel sind Hochbeete etwa 120 Zentimeter breit und zwischen 70 bis 80 Zentimeter hoch. 

Möchten Sie das Hochbeet nicht selbst bauen, können Sie auch aus Bausätze aus dem Baumarkt zurückgreifen. Hier finden Sie eine breite Auswahl an Materialen, Größen und Formen.

Eigenbau eines Hochbeetes (Quelle: imago/blickwinkel)Eigenbau eines Hochbeetes: Achten Sie auf die richtigen Maße. (Quelle: imago/blickwinkel)

Foto-Serie mit 5 Bildern

Ausrichtung und Form

Ideal ist die Ausrichtung Ihres Beetes in Nord-Süd-Richtung. So kann das Sonnenlicht voll ausgenutzt werden. Zwei Formen haben sich bei Hochbeeten inzwischen etabliert: mit einem geschlossenen Boden oder einem offenen Boden. Hierbei sind jedoch verschiedene Materialien zu verwenden:

  • Mit unten offenem Boden. Als Material für die Einfassung eignen sich Holz, Stein, Weidengeflächt oder Betonplatten, Blech oder Plastik. Um die Wände des Hochbeetszu stabilisieren, rammen Sie im Abstand von einem Meter Pfosten in die Erde. Ein feiner Maschendraht schützt den Boden vor Wühlmäusen. Verlegen Sie diesen unter die erste Erdschicht.
  • Mit geschlossenem Boden. Geschlossene Hochbeete eignen sich sehr gut für den Balkon. Möchten Sie diese nicht selbst bauen, können Sie auch Holzkübel oder bepflanzte Fässer hierfür nutzen. Sogar kleine Weinkisten lassen sich bepflanzen. 

Die richtige Befüllung eines Hochbeets 

Ein Hochbeet besteht aus mehreren Schichten:

  • In der ersten Schicht befinden sich grober Strauch- und Baumschnitt. Diese Schicht sorgt dafür, dass die zweite Schicht gut von unten belüftet wird und sich so gleichmäßig zersetzen kann. Damit die folgenden Schichten nicht durchrieseln können, werden Rasensonden mit dem Gras nach oben aufgebracht und fest angedrückt.
  • Die zweite Schicht besteht aus Laub sowie mit Erde vermischter Kompost wie gehäckseltem Strauchschnitt und Grünabfällen. 
  • Anschließend kommt die dritte Schicht, die sich aus Garten- oder Blumenerde zusammensetzt. Die oberste Schicht sollte immer ungefähr 15 Zentimeter hoch sein.

Unser Tipp
Je nachdem, welche Höhe das Hochbeet insgesamt haben soll, planen Sie die Höhen der einzelnen Schichten gleichmäßig.

Legen Sie sich ein kleines Hochbeet für den Balkon zu, lässt sich die Schichtung meist nicht durchführen. In diesem Fall genügt auch einfaches Substrat. Der Nachteil hiervon ist allerdings, dass die unteren Schichten nicht verrotten und so für Nährstoffe sorgen. Bei diesem Hochbeet müssen Sie also stets nachdüngen.

Die geeigneten Pflanzen

Hochbeete bieten beste Nährstoffe für Pflanzen, deshalb eignen sie sich anfangs besonders gut für den Anbau von stark zehrenden Pflanzen wie Kohlarten, Salat und Lauch. In den ersten beiden Jahren müssen Sie meist nicht düngen, reichlich wässern genügt. Im Laufe der Zeit verrotten die Pflanzenreste im Hochbeet. Deshalb ist es empfehlenswert, vor dem erneuten Bepflanzen das Beet mit Kompost aufzufüllen. Nach etwa sechs Jahren sollten Sie das Hochbeet komplett neu aufschichten.

Gemüse im Hochbeet anbauen

In einem Hochbeet können Sie auch Gemüse anbauen. Hierfür eignen sich vor allem Gurken, Zucchini, Spinat, aber auch Zwiebeln und Kartoffeln. Auch Erdbeeren oder mediterrane Kräuter lassen sich in diesem kleinen Gebiet ideal anpflanzen. 

Wenn Sie überwiegend Kräuter anbauen möchten, können Sie sich auch eine Kräuterschnecke zulegen. Welche Vorteile diese gegenüber einem Hochbeet hat, erfahren Sie hier.

Verwendete Quellen:
  • Mein schöner Garten
  • Planatura
  • Gartenhaus GmbH Magazin
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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