Wenn Sie es leid sind, Ihren Garten künstlichem Dünger auszusetzen, dann stellt das Düngen mit Pferdeäpfeln eine preisgünstige und natürliche Alternative dar. Das Düngen mit Pferdeäpfeln ist gleichermaßen in der Landwirtschaft wie im Gartenbereich verbreitet und vor allem bei der Züchtung von Rosen beliebt. Den Dünger erhalten Sie in jedem Gartencenter, aber auch direkt bei den Landwirten. Achten Sie jedoch darauf, dass Unterschiede zwischen frischem und getrocknetem Pferdemist bestehen.
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Düngen mit Pferdeäpfeln – Vorteile durch Natürlichkeit
Einer der größten Vorteile, den das Düngen mit Pferdeäpfeln mit sich bringt, ist die Natürlichkeit. Dennoch gibt es einige Tipps, die Sie beachten müssen, um ein optimales Dünge-Ergebnis zu erzielen. So enthält frischer Pferdemist beispielsweise eine große Menge an Ammoniak. Aus diesem Grund sollten Sie diesen nicht bei jungen und zarten Pflanzen anwenden. Wenn Sie die Pferdeäpfel jedoch trocknen lassen, sinkt die Ammoniakkonzentration kontinuierlich und der Dünger kann problemlos verwendet werden.
Tipps zum Düngen mit Pferdeäpfeln
Oftmals werden Pferdeäpfel mit Stroh vermischt angeboten. Dies hat jedoch den Nachteil, dass das Stroh den wertvollen Stickstoff bindet. Aus diesem Grund sollten Sie sich möglichst reine Pferdeäpfel beschaffen. Wenn Sie sich an den Handel wenden, sind unterschiedliche Tipps zu beherzigen. Ist der Pferdemist gehäckselt, so verwenden Sie ihn für den Rasen; in der gekörnten Variante sind frisch gesäte Pflanzen die idealen Abnehmer für den Dünger. Das Düngen mit Pferdeäpfeln erfolgt, indem Sie Pflanzen direkt auf den Dünger setzen und hierzu ein rund 20 bis 30 Zentimeter tiefes Loch graben. So wird das Wachstum der Wurzeln angeregt. Der Rest des Lochs lässt sich mit gewöhnlicher Erde auffüllen.
