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Braucht man für ein Gartenhaus eine Baugenehmigung?

Braucht man für ein Gartenhaus eine Baugenehmigung?

26.04.2011, 14:48 Uhr | CF

Braucht man für ein Gartenhaus eine Baugenehmigung? . Braucht ein Gartenhaus eine Baugenehmigung? (Foto: Imago)

Braucht ein Gartenhaus eine Baugenehmigung? (Foto: Imago)

Ein Gartenhaus kann zur juristischen Spitzfindigkeit werden. Deutschland ist als Land der Paragraphen und seiner gesetzlichen Pingeligkeit bekannt. Die Frage, ob für das Errichten eines Gartenhauses eine Baugenehmigung benötigt wird, ist also mehr als berechtigt. Was Sie beim Bau eines Gartenhauses beachten müssen.

Wann wird eine Baugenehmigung benötigt?

Ein Gartenhaus kann unter bestimmten Umständen das Erteilen einer Baugenehmigung benötigen. An diese Notwendigkeit denken viele häufig nicht, wenn sie sich den Traum eines schicken Gartenhäuschens endlich erfüllen möchten. Hersteller und Händler von Gartenlauben sehen sich zumeist nicht dazu verpflichtet, ihre Kunden auf dieses lästige Detail hinzuweisen, sondern wollen vornehmlich nur den Kauf absiegeln.

Gesetzliche Bestimmungen zu Bauprojekten sind unklar formuliert und variieren von Stadt zu Stadt oder je nach Landkreis oder Bundesland. Äußerst unterschiedlich wird befunden, wann eine Genehmigung zum Gartenhausbau notwendig ist. Regional abhängig ist vorgesehen, dass ab einem bestimmten Raumvolumen die Erlaubnis einzuholen ist, anderenorts besteht dann die Erlaubnispflicht, wenn ein Fundament unter der Laube vorgesehen ist. In Flensburg ist beispielsweise die Erlaubnis ab einem 30 m³ Raumvolumen notwendig, in Schwerin ist dieses Maß ebenfalls vorgesehen, jedoch bei Schrebergärten bereits ab ab 20 m³ und in Schrebergärten mit einer Terrasse ab 24 m³. Auch in der Stadt Konstanz besteht eine nach Art des Grundstücks gestaffelte Raummeterregelung.

Baugenehmigung – Bauamt entscheidet über Notwendigkeit

Um zu vermeiden, dass der Laubenbau aufgrund einer fehlenden Baugenehmigung zum Behördenstreit führt, sollten Bauherren sich bei den entsprechenden Behörden erkundigen – vor dem Häuschenkauf. Ratsam ist, sich nicht nur auf eine telefonische Auskunft des Bauamtes zu verlassen. Ein Telefonat genügt zur Erstinformation. Eine persönliche Vorsprache schützt jedoch vor späteren Unannehmlichkeiten.

Zum Amtsgespräch sollten Prospekte mit dem ausgewählten Gartenhaus mitgenommen werden. Das Resultat der Vorsprache sollte vor Ort schriftlich in einem Protokoll niedergelegt und mit Amtsstempel und Signatur versehen werden. Nur so lässt sich verbindlich klären, ob die staatliche Erlaubnis für das Gartenhäuschen benötigt wird.

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