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So werden Sie lästige Ameisen los


So werden Sie lästige Ameisen los

sd (CF) / lmk

Aktualisiert am 31.08.2013Lesedauer: 2 Min.
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Ameisen sind die Gesundheitspolizei der Natur
Ameisen sind die Gesundheitspolizei der Natur (Quelle: imago)
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Ameisen sind im Grunde genommen sehr nützliche Tiere. Deshalb sollten Sie sie am besten gar nicht bekämpfen. Besser ist es, die Krabbeltiere zu vertreiben, wenn sie Ihnen zu lästig sind. Bedenken Sie dabei allerdings, dass Ameisen Nützlinge sind, die Ihren Garten vor Schädlingen schützen können.

Ameisen sind keine Schädlinge

Wenn die Ameisen in Ihrem Garten zu lästig werden, sollten Sie sie vertreiben. Allein in Ausnahmefällen sollten Sie zur Bekämpfung der Kleintiere übergehen. Denn die Tiere sind effektive Schädlingsvernichter und helfen so dem allgemeinen Wohlergehen Ihres Gartens. Auf dem Speiseplan stehen gefräßige Raupen und Larven von Käfern. Zudem übernehmen Ameisen in der Natur die Rolle der Gesundheitspolizei und beseitigen eine Menge Aas.

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Dennoch besitzen Ameisen einige Angewohnheiten, die den Gärtner manchmal zur Weißglut bringen. Beispielsweise ernten sie die süßen Ausscheidungen, den Honigtau, von Blattläusen und schützen diese damit vor deren Fressfeinden. Durch diesen Schutz der Ameisen vermehren sich die Blattläuse, die allerdings schädlich sind für Pflanzen.

Erster Zug: Ameisen vertreiben

Zur Vertreibung von Ameisen können Sie verschiedene Hausmittel verwenden. Die Insekten verabscheuen die Duftstoffe von Lavendel, Nelken, Zimt, Chili und Zitronenschalen. Streuen Sie also einfach einen dieser Duftstoffträger auf die Ameisenstraßen und -nester. Als Barriere gegen die Tiere haben sich Kreide und Gartenkalk bewährt. Ameisen meiden die alkalischen Substanzen und bleiben so in der von Ihnen festgelegten Bahn. So bewegen Sie das Armeisenvolk ganz natürlich dazu seinen Standort zu verlegen.

Ameisen mit einem Blumentopf umsiedeln

Eine weitere Möglichkeit ist das Umsiedeln der Nester. "heimwerker.de" empfiehlt einen mit Erde, Holzwolle und zerknülltem Zeitungspapier gefüllten Blumentopf über das Nest zu stülpen. Lassen Sie diesen einige Zeit stehen, dann zieht das Ameisenvolk ganz von allein in den Blumentopf um. Ist der Umzug komplett, können Sie das Nest an eine neue Stelle verpflanzen. Wählen Sie jedoch einen Ort, der mindestens 30 Meter vom ursprünglichen Nest entfernt ist, sonst kehren die Ameisen zu ihrem ursprünglichen Nest zurück.

Zweite Wahl: Ameisen bekämpfen

Zur Bekämpfung von Ameisen haben sich ebenfalls einfache Hausmittel bewährt. Ein Tütchen Backpulver über das Ameisennest verteilen ist dabei ein Klassiker. Die Methode wirkt allerdings nur sehr unzuverlässig.

Ein weitaus wirkungsvolleres Mittel ist hingegen abgestandenes Bier und Honig. Fügen Sie dem Bier einen Esslöffel Honig hinzu und füllen Sie das Gemisch in eine steilwandige, flache Schale. Die Ameisen werden von dem süßen Geruch angelockt. Haben sie die Schale erklommen, fallen sie in die Flüssigkeit und ertrinken darin. Diese Art Bekämpfungsmethoden sollten Sie aber nur anwenden, wenn sanftere Vertreibungsversuche nicht erfolgreich waren.

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